V. Friedrich Nietzsche.
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will mein ganzer Wille, in dich hinein fliegen." „Bereit undund ungeduldig zu fliegen, davonzufliegen — das ist nun meineArt." „Meine weise Sehnsucht schrie und lachte also ausmir, . . . meine große flügelbrausende Sehnsucht. Und oft rißsie mich fort und hinaus und mitten im Lachen: da flog ichwohl schaudernd, . . . dorthin, wo Götter tanzend sich allerKleider schämen." „Wenn ich je stille Himmel über mir aus-spannte und mit eignen Flügeln in eigne Himmel flog. . .Wenn meine Bosheit eine lachende Bosheit ist . . . und wenndas mein A und O ist, daß alles Schwere leicht, aller LeibTänzer, aller Geist Vogel werde: und wahrlich, das ist meinA und O." U. s. w.
In den bisherigen Beispielen herrschen Wahnvorstellungenaus der Bewegungs-Sphäre vor. In den folgenden äußernsich Erregungszustände der Sinnes-Zentren. Nietzsche hat aller-lei Trug-Empfindungen der Hautnerven (Kälte, Wärme, An-geblasenwerden), des Gesichts (Glanz, Blitz, Helligkeit), desGehörs (Rauschen, Brausen) und des Geruchs, die er seinerGedankenflucht beimengt: „Ich bin zu heiß und verbrannt voneigenen Gedanken." „Ach, Eis ist um mich, meine Hand ver-brennt sich an Eisigem." „Brütend lag die Sonne meinerLiebe auf mir, im eigenen Safte kochte Zarathustra." „Sorgt,daß dort Honig mir zur Hand sei, . . . guter, eisfrischer Waben-Goldhonig." „In die kältesten Wasser stürzte ich mich, mitKopf und Herzen." „Da sitze ich nun . . . lüstern nach einemrunden Mädchenmunde, mehr noch aber nach mädchenhaften,eiskalten, schneeweißen schneidigen Beißzähnen." „Denn ichhalte es mit tiefen Problemen wie mit einem kalten Bade —schnell hinein, schnell hinaus. . . O! Die große Kälte machtgeschwind." „Mit dem Sturme, welcher Geist heißt, blies ichüberdeine wogende See; alle Wolken blies ich davon." „Eis-höhle würde ihren Leibern unser Glück heißen und ihren Geistern!Und wie starke Winde wollen wir über ihnen leben. . . Und
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