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Die Jch-Sucht.
Wie man sieht, hängt die Vorstellung des Lachens inkeinem dieser Fälle mit dem eigentlichen Gedanken logisch zu-sammen; sie begleitet vielmehr das Denken als ein Grund-zustand, als eine dauernd anwesende Zwangsvorstellung, dieihre Erklärung in der tobsüchtigen Erregung der gedanken-bildenden Zentren hat. Mit den Vorstellungen des Tanzens,Fliegens u. s. w. verhält es sich ebenso: „Ich würde nur aneinen Gott glauben, der zu tanzen verstände." „Wahrlich, keinDreh- und Wirbelwind ist Zarathustra; und wenn er ein Tänzerist, nimmermehr doch ein Tarantel-Tänzer!" „Und einst wollteich tanzen, wie nie ich noch tanzte: über alle Himmel wegwollte ich tanzen. . . Nur im Tanze weiß ich der höchstenDinge Gleichniß zu reden." „Diese selige Sicherheit sand ichnoch an allen Dingen: daß sie lieber noch aus den Füßen desZufalls — tanzen. O Himmel über mir, du Reiner! Hoher!das ist mir nun deine Reinheit, . . . daß du mir ein Tanz-boden bist für göttliche Zufälle." „Fragt meinen Fuß . . .wahrlich, nach solchem Takt und Tiktak mag er weder tanzen,noch stille stehn." „Und über Allem lernte ich stehn und gehnund laufen und springen und klettern und tanzen." „Es isteine schöne Narrethei, das Sprechen; damit tanzt der Menschüber alle Dinge." „O meine Seele, ich lehrte dich ,Heute^sagen wie ,Einsll und ,Ehemals^ und über alles Hier und Daund Dort deinen Neigen hinweg tanzen." „Nach meinem Fuße,dem tanzwüthigen, warfst du deinen Blick." „Wenn meineTugend eines Tänzers Tugend ist und ich oft mit beiden Füßenin gold-smaragdenes Entzücken sprang" u. s. w.
(„Ein mit Schauder empfundener Zustand seiner Seele":)„Eine fortwährende Bewegung zwischen hoch und tief und dasGefühl von hoch und tief, ein beständiges Wie-auf-Treppen-steigen und zugleich Wie-auf-Wolken-ruhen." „Bleibt wirklicheine Sache dadurch allein schon unverstanden, . . . daß sie nurim Fluge berührt, angeblickt, angeblitzt wird?" „Fliegen allein