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Die Jch-Sucht.
und Psycho-Physiolog und Nietzsche schweigt, weil er es nichtmehr der Mühe werth findet, zu den Herdenmenschen zusprechen, das sind die Schlagworte, welche die Nietzsche-Bandein alle Welt hinausschreit. Angesichts einer solchen Verschwörunggegen die Wahrheit, die Ehrlichkeit, die gesunde Vernunftgenügt es nicht, die Sinnlosigkeit des Nietzscheschen Systemsnachgewiesen zu haben, es muß auch gezeigt werden, daßNietzsche immer wahnsinnig gewesen ist ^und daß seine SchriftenAusgeburten der Tobsucht (genau der „maniakalischen Exal-tation") sind.
Einige Nietzscheaner, die freilich Lou Salome nicht dasWasser reichen können, bestreiten nicht, daß Nietzsche wahnsinnigist, aber sie sagen, er sei wahnsinnig geworden, weil er sich zusehr von den Menschen zurückgezogen, weil er zu lang in dertiefsten Einsamkeit gelebt und weil er aufreibend rasch, schwin-delig, unheimlich rasch gedacht habe. Dieser unerhörte Blöd-sinn konnte durch die ganze deutsche Presse gehen und es fandsich keine einzige Zeitung, die zu bemerken gewußt hätte, daßWahnsinn niemals die Folge von Einsamkeit und Naschdenkensein kann, sondern daß umgekehrt Hang zur Einsamkeit undschwindelnd rasches Denken die ursprünglichsten und bestbekanntenAnzeichen des vorhandenen Wahnsinns sind und daß jenesGeschwätz der Nietzscheaner etwa der Behauptung gleichzustellenwäre, Jemand sei lungenkrank geworden, weil er sehr vielgehustet und Blut gespieen habe!
Für Nietzsches „Leutscheu" haben wir das Zeugniß seinerLebensschilderer, welche merkwürdige Beispiele von ihr anführen?)
') „Während seines langjährigen Aufenthaltes in der einsamenGebirgsgegend von Sils Maria . . . pflegte er. . . auf einer grünbewachsenen Landzunge zu liegen, die sich in den See erstreckte. EinesFrühlings kehrte er wieder und fand auf dem geweihten" (!) „Platzeine Bank, auf der triviale Menschen sitzen konnten an dem Ort, denbisher nur seine allergeheimsten Gedanken und Gesichte bevölkert. Und