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Dic Jch-Sucht.
Buch geschrieben hat, welches (S. 21) „vom Gang der Kulturhandelt — im großen ganzen." Schon dieses Werk „hat unge-heures Aufsehen" erregt (S. 21), aber es soll noch weit uber-boten werden durch die Fortsetzung. Diese (S. 49) „handeltvon der Zukunft. — Aber, lieber Gott, von der wissen wir jagar nichts! — Nein. Aber trotzdem läßt sich dies und jenesdarüber sagen... Es theilt sich in zwei Abschnitte. Der erstehandelt von den Kulturmächten der Zukunft. Und der zweitehier, der handelt vom Kulturgang der Zukunft." Daß es sichnicht im Entferntesten um Wissenschaft, sondern um reine Weis-sagung handelt, wird (S. 70) noch ausdrücklich hervorgehoben:„Läßt sich so etwas denn nicht noch einmal schreiben? Zumzweitenmal? — Nein. . . Denn die Eingebung, weißt du. . ."Man kennt ja, wäre es auch nur aus volksthümlichen sitten-geschichtlichen Werken wie Webers „Demokritos", die wunder-lichen Fragen, mit denen sich mittelalterliche Kasuisten zu be-schäftigen pflegten. Aber daß in unserm Jahrhundert anirgend einer Hochschule beider Welten Jemand mit Arbeitenüber Vorwürfe wie die von Tesman und Lövborg gewähltenProfessor oder selbst nur Privat-Dozent geworden wäre, isteine Kinderstuben-Erfindung, über die Jeder, der den aka-demischen Kreisen nahesteht, hell auflachen wird.
In der „Frau vom Meer" kommt der geheimnißvolleSchiffer zu seiner ehemaligen Verlobten, die aber seit Jahrenmit vr. Mangel verheiratet ist, und fordert sie auf, mit ihmzu gehen, da sie ja eigentlich ihm gehöre. Der Gatte, vr. Mangel,steht dabei. Er beweist dem Fremden, daß er Unrecht hat, Ellidaentführen zu wollen. Er stellt ihm vor, daß es besser wäre,sich mit seinen Ansprachen an ihn und nicht an seine Frau zuwenden. Er rügt milde, daß er Ellida duzt und beim Vor-namen anspricht, denn „diese Art von Vertraulichkeit ist beiuns nicht gebräuchlich." Der Auftritt (S. 55—58) ist von