IV. Der JbsenismuS.
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unsagbarer Komik und müßte eigentlich ganz angeführt werden.Hier nur die Schlußreden:
„Der Fremde. . . Morgen Nacht komme ich also wieder. Unddann werde ich mich hier nach dir umsehen. Du mußt hier im Gartenauf mich warten. Denn weißt du, ich möchte die Sache am liebstenmit dir allein abmachen.
Ellida (leise und zitternd). O hörst du es, Mangel!
Mangel. Sei nur ruhig. Den Besuch werden wir schon zu ver-hindern wissen.
Der Fremde. Leb wohl indessen, Ellida. Morgen Nacht also.
Ellida (flehentlich). O nein, nein — kommen Sie nicht morgenNacht! Kommen Sie nie wieder!
Der Fremde. Und wenn du bis dahin gesonnen bist, mit mirübers Meer zu gehen, —
Ellida. O blicken Sie mich nicht so an!
Der Fremde. Ich meine nur. dann mußt du reisefertig sein.
Mangel. Geh hinauf ins Haus, Ellida." U. s. w.
Mangel ist von Ibsen nicht etwa als entmündigter, gehirn-erweichter Greis, sondern als Mann in den besten Jahren undvon voller Zurechnungsfähigkeit geschildert!
Alle diese Hirnverbranntheiten werden aber von dem Aus-tritt in „Rosmersholm" weit überboten, wo Rebekka demwackern Rosmer bekennt, daß sie in heißem sinnlichem Be-gehren nach ihm entbrannt gewesen sei (S. 79):
„Rosmer. Was kam? Sprich so, daß ich dich verstehen kann.
Rebekka. Da kam es über mich — dieses wilde, unbezwinglicheBegehren — o Rosmer —!
Rosmer. Begehren? Du —! Wonach?
Rebekka. Nach dir!
Rosmer (will aufspringen). Was heißt das!" (Trottel!)
„Rebekka (ihn niederhaltend). Bleib sitzen, Theurer. Jetzt sollstdu weiter hören.
Rosmer. Und du willst sagen — daß du mich geliebt hast —auf solche Weise!
Rebekka. Ich meinte, dies müsse lieben heißen — damals. Daßcs Liebe sei, glaubte ich. Aber das war es nicht. Es war wie ichdir sage. Es war ein wildes, unbezwingliches Begehren. . . Es