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2 (1893)
Entstehung
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166
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Die Jch-Sucht.

selbst Ehrhard, der an Ibsen doch Alles bewundert, sie nichtzu vertheidigen wagt und kleinlaut bemerkt:Man muß sagen,daß der Verfasser nicht sehr gut erklärt, weshalb die Rücksichtauf seinen Ruf das Auslaufen des Schiffes erfordert.")

An der Spitze einer Abordnung, welche Bernick für dieGründung einer Eisenbahn danken will, richtet HilfspredigerRohrland an Bernick eine Ansprache, in der Stellen wie dieseVorkommen (S. 97 ff.):Schon oft durften wir Ihnen unfernDank darbringen für die breite moralische Grundlage, aufwelcher Sie so zu sagen unsre Gesellschaft aufgebaut haben. ..Heute huldigen wir dem ... Mitbürger, der die Initiative er-griffen zu einem Unternehmen, das nach der einhelligen An-sicht aller Sachkundigen dem irdischen Wohlergehn und Ge-deihen unsrer Gesellschaft einen mächtigen Aufschwung gebenwird... Sie sind in eminentem Sinne der Grundpfeiler unsererGesellschaft. Und gerade dieser Glanz der Uueigennützigkeit,der auf Ihrem ganzen Wandel ruht, ist es, der so unendlichwohlthuend wirkt, besonders in diesen Zeiten. Sie stehen jetztim Begriffe, uns eine - ich trage kein Bedenken, das prosaischeWort ohne Umschweif auszusprechen uns eine Eisenbahn zuverschaffen... Ein bescheidenes Zeichen der Anerkennung seitensIhrer dankbaren Mitbürger dürfen Sie doch nicht zurück-weisen, am wenigsten in diesem bedeutsamen Moment, wowir nach der Versicherung praktischer Männer vor dem Beginneiner neuen Zeit stehen." Ich habe diesen unerhörten Gali-mathias durch keine Bemerkung, durch kein Ausrusungszeichenunterbrochen. Er soll durch sich allein auf den Leser wirken.Wenn die Faselei in einer parodistischen Posse vorkäme, sowäre sie blos nicht lustig genug, doch sonst allenfalls annehm-bar. Sie soll aberrealistisch" sein! Wir sollen Ibsen glauben,daß Hilfsprediger Rohrland in nüchternem Zustande so ge-

st Auguste Ehrhard, a. a. O. S. 270.