IV. Der Jbsenismus.
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Schiff „die Gazelle" zur Ausbesserung. Sein Boden ist ganzverfault. Es geht sicher unter, wenn es in See geschickt wird.Bernick fordert aber, daß man es in zwei Tagen auslanfenlasse. Sein Werkführer Auler erklärt dies für eine Unmög-lichkeit. Bernick droht jedoch, Auler zu entlassen, und nunfügt sich der Arbeiter und verspricht: „Die Gazelle wird über-morgen segelsertig sein." Bernick weiß, daß er die achtzehnMenschen, welche die „Gazelle" bemannen, in den sichern Todschickt. Und weshalb begeht er diesen Massenmord? Er gibtdafür (S. 33) folgende Erklärungen: „Ich habe meine gutenGründe, die Sache zu beschleunigen. Haben Sie die Morgen-zeitung gelesen? ... Nun so wissen Sie, daß die Amerikanerwieder tolle Streiche gemacht. Dieses ruchlose Gesindel stelltdie ganze Stadt auf den Kopf; keine Nacht vergeht, ohne daßin den Wirthshäusern und auf der Straße Schlägereien statt-finden, — von allen anderen Nichtswürdigkeiten gar nicht zureden... Und wen macht man für dieses Unwesen verantwort-lich? Mich! Ja mich läßt mans entgelten. Diese Zeitungs-schreiber schimpfen mich in verblümter Weise aus. .. Ich, derdie Ausgabe hat, durch die Macht des Beispiels auf meineMitbürger zu wirken, muß mir dergleichen ins Gesicht schleudernlassen. Das dnld' ich nicht. Damit ist mir nicht gedient, daßsolcherart mein Name beschmutzt wird. .. Gegenwärtig nicht;grade jetzt bedarf ich all der Achtung und des Wohlwollens,das meine Mitbürger mir schenken können. Ich habe eingroßes Unternehmen vor, stvie Sie wohl gehört haben werden;und gelingt es böswilligen Menschen, das unbedingte Ver-trauen zu meiner Person zu erschüttern, so können mir darausdie größten Schwierigkeiten erwachsen. Deshalb will ich michum jeden Preis diesen boshaften, verleumderischen Zeitungs-schreibern entziehen und darum Hab' ich die Frist auf über-morgen festgesetzt." Diese windige Begründung eines kalt-blütig geplanten achtzehnfachen Mordes ist so aberwitzig, daß