baren Gefühle, welche die Kunst in uns erregt, sind in ihrenAugen Hassenswerth. . . Die Leute kommen immer schamlosan einen heran und sagen: ,was thun Sie?' während: .wasdenken Sie?' die einzige Frage ist, welche irgend ein einzelnesgesittetes Wesen einem andern sollte zustüstern dürfen. . .Beschaulichkeit ... ist die angemessene Beschäftigung desMenschen. . . Die Auserwählten sind dazu da, nichts zu thun.Thätigkeit ist begrenzt und bedingt. Unbegrenzt und unbedingtist das Sehen desjenigen, der bcguem dasitzt und beobachtet,der in Einsamkeit wandelt und träumt." (S. 137.) „Dassichere Mittel, vom Leben nichts zu wissen, ist, sich nützlich zumachen." (S. 144.) „Bon Zeit zu Zeit erhebt die Welt einGeschrei gegen irgend einen reizvollen künstlerischen Dichter, weiler, um ihre abgedroschene und dumme Phrase zu gebrauchen,.nichts zu sagen hat'. Aber wenn er etwas zu sagen hätte,so würde er es wahrscheinlich sagen und das Ergebnis wärelangweilig. Gerade weil er uns nichts Neues anzukündigen hat,kann er prächtige Arbeit leisten."
Er liebt Unsittlichkeit, Sünde und Verbrechen. In einemliebevollen lebensgeschichtlichen Aufsatz über den Massenmörder,Zeichner, Maler und Schriftsteller Thomas Griffith Waine-wright sagt er: „Er war ein Fälscher von ungewöhnlicherFähigkeit und als feiner und verschwiegener Giftmöder hat erfast nicht seines Gleichen in diesem oder irgend einem Zeitalter.Dieser merkwürdige Mann, so machtvoll mit Feder, Pinsel undGift" u. s. w. (S. 49.) „Er suchte den Ausdruck seinesWesens durch die Feder oder durch Gift." (S. 49.) „Als einFreund ihm die Ermordung von Helena Abercrombie vorwarf,zuckte er die Achsel und sagte: Ja. Es war schrecklich, soetwas zu thun. Aber sie hatte sehr dicke Knöchel!" (S. 72.)„Seine Verbrechen scheinen eine bedeutende Wirkung auf seineKunst gehabt zu haben. Sie gaben seinem Stil etwas starkPersönliches, eine Eigenschaft, die seinen ersten Arbeiten sicher-