III. Deccidenten und Aesthcten.
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kommen. Er erhält keine Briefe, keine Zeitung, erfährt nichtsvon der Außenwelt. Er hat niemals Eßlnst, wenn sie abereinmal erwacht, „so tunkte er einen Braten, bestrichen mitaußerordentlicher Butter, in eine Tasse Thee" (pfui Teufel!),„ein makelloses Gemisch von Si-a-Fayun, von Mo-yu-tann undvon Chansky, gelbe Theearten, die mit ausnahmsweisen Kara-vanen von China nach Rußland gekommen waren." (S. 61).
Sein Eßzimmer „glich einer Schiffskabine, mit einemkleinen Fenster wie ein Ochsenauge." Es war in ein größeresZimmer hineingebaut. Das Fenster dieses eigentlichen Zimmerswar dem Schiffs-Ochsenauge gegenüber. Den Raum zwischender Mauer und der Schiffswand füllte ein Aquarium, dasTageslicht mußte also, um zum Ochsenauge zu gelangen, dasdurch eine Spiegelscheibe geschlossene Fenster und eine Wasser-schichte durchdringen. „Manchmal, wenn des Esseintes zufälligschon Nachmittags wach und aufgestanden war, setzte er dasSpiel der Lcitungsröhren in Bewegung, die das Aquariumleerten und wieder mit reinem Wasser füllten, und ließ Tropfenfarbiger Essenzen hineingießen, um sich auf diese Weise nachBelieben die grünen und lehmgelben, wolkigen und silbernenTöne zu bieten, welche die wirklichen Ströme je nach der Farbedes Himmels, der stärker» oder schwächer» Sonnenglut, dermehr oder minder ausgesprochenen Negendrohung, kurz je nachder Jahreszeit und dem Wetter haben. Er bildete sich dannein, er sei im Zwischendeck einer Brigg, und betrachtete neu-gierig die wunderbaren, wie Uhrwerke ausgezogenen mechanischenFische, die vor der Glasscheibe des Ochsenauges vorüberschwammenund in falschen Gräsern hängen blieben, oder er athmete denTheerduft, den man in das Gemach einblies, und sah sich diean der Wand hängenden Farbendrucke an, welche, wie in denSchreibstuben der Lloyds, Seedampser der Valparaiso und La-Plata-Linie darstellten." (S. 27.)
Die mechanischen Fische sind entschiede» bedeutender als die