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Die Jch-Sucht.
des Bockes haben sie in sich die gute Seele getvdtet und siegehen zum Sabbat des Wortes." (An Dunkelheiten möge sichder Leser nicht stoßen. Was wäre Peladan, wenn er nichtmystisch märe?) „Sie versammeln sich, um den Gedanken zuentweihen und zu besudeln. Das Laster, das ist, genügt ihnennicht; sie erfinden, sie wetteifern mit einander im Aufspürendes neuen Bösen und wenn sie es finden, so klatschen sie sichBeifall. Was ist schlimmer, der Sabbat des Leibes oder derdes Geistes, die verbrecherische Handlung oder der lasterhafteGedanke? Das Böse ersinnen, begründen, rechtfertigen, ver-herrlichen, seine Dienstordnung feststellen, seine TrefflichkeitNachweisen, ist das nicht ärger, als es begehen? Den Teufelanbeten oder das Böse lieben -— abstrakter oder konkreterAusdruck derselben Thatsache. Die bloße Befriedigung desTriebes ist blind, die Verübung des Verbrechens ist Wahn-sinn; aber ausdenken und Theorien anfrichten, das erfordertruhige Geistesarbeit und diese ist das äußerste Laster." Baude-laire hat das viel kürzer in dem einen Vers ausgedrückt:„lbm eonscüonoe cknns Is LInI", „Das Bewußtsein imBösen." si
Derselbe Villiers de l'Zsle Adam, der Baudelaire seinenDiabolismus abgeguckt, hat sich auch seine Vorliebe für dasKünstliche angeeignet und sie in seinem Roman tütnr»",
„Die Eva der Zukunft", bis zu einer drolligen Höhe gesteigert.In diesem halb phantastischen, halb satirischen und ganz wahn-sinnigen Buche denkt er sich nämlich als nächste Entwickelungder Menschheit einen Zustand, in welchem das Weib von Fleischund Blut abgeschafft und durch eine Maschine ersetzt ist, der
') ttivs tlsnrs (tu mal, S. 244: „Düsteres und durchsichtiges Gegen-über: ein Herz, das sein eigener Spiegel geworden ist! Klarer undschwarzer Brunnen der Wahrheit, in welchem ein fahler Stern zittert!Ein höhnischer, höllischer Leuchtthurm, Fackel der satanischen Reize,einzige Erleichterung und Herrlichkeit: das Bewußtsein im Bösen!"