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2 (1893)
Entstehung
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Die Jch-Suchl.

Sinn bereiten können, und von der Unnöthigkeit, ja Schädlich-keit eines Gedankens im Gedichte, ist für die neueste Ent-wickelung der französischen Dichtung bestimmend geworden.Die Symbolisten, die wir im vorigen Buche kennen gelernthaben, halten sich genau an diese Theorie. Diese Armen imGeiste, die nur nochwohltönende Silben" ohne Sinn stammeln,sind die unmittelbaren Nachkommen der Parnassier.

Die parnassische Kunsttheorie ist blos schwachsinnig. DieJch-Sucht aber der Entarteten, die sie ausgeheckt haben, gibtsich in der Ungeheuern Wichtigkeit kund, die sie ihrem Reim-fang, ihrer kindischen Jagd nachdröhnenden" undstrahlenden"Worten beimessen. Ein Gedicht, in welchem er eine Reihevon Lebensfreuden so üppig wie möglich geschildert hat, schließtCatulle Mendös mit dieserWidmung":Prinz, ich lüge.Unter den Zwillingen und der Urne" (des Wassermannes?)in seinem Buche zwei edle Worte unter einander reimen zumachen, das ist die einzige Freude des Lebens." st Wer nichtdieser Meinung ist, dem wird einfach sein Menschenthum ab-gesprochen. So nennt Baudelairest Parisein Capharnaum,ein Babel, bevölkert von Dummköpfen und Unnöthigen, wenigwählerisch in der Art, wie sie die Zeit tödten, und dichterischenGenüssen vollständig unzugänglich." Schon den einen Dumm-kopf zu nennen, der auf sinnloses Reimgeklingel und Strängeangeblich schöner Eigennamen nichts gibt, ist eine alberneSelbstüberhebung, über die man lachen muß. Aber Baude-

y Catulle Mendss,ka ssuls äoussur^:

kuvoi.

keines, )s nisns. 8ous Iss OemsauxOu IHinplrors, lairs su sou livrsRimor sntrs sux äs nobles inots,

O'sst la ssuls äouosur äs vivrs."st Charles Baudelaire in Eugene CrepetsOss potztss ki-anyais"Paris, 1862, Band IV: Studie über Theodore de Banvillc.