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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Das armenische Königreich in Cilirien. 47

rung von Amuda, und späterhin; da nicht blos Armenier,sondern auch Frauken ihn unterstützten, eroberte er auchAnazarbus (Anavarza) und andere cilicische Städte und führteeinen glücklichen Krieg wider die Türken ").

Ueber den Krieg des Kaisers Manuel Comneuus gegenToros (vgl. Gesch. der Kreuzz. Buch IV. S. 56 folg.) giebtdie Chronik des Vahram nur sehr kurze und unbefriedigendeNachrichten; es wird daselbst behauptet, daß der Kaiser Ma-nuel den Zug nach Asten im Jahre 1159 in der Absicht unter-nahm, den Kreuzfahrern, welche von den Türken bedrängtwurden, Hülfe zu leisten; auch ist es unrichtig, wenn Vah-ram erzählt, daß unter der Vermittlung des Fürsten (Rai-nald) von Antiochien Toros mit dem Kaiser Manuel einenVertrag zu Antiochien schloß, in welchem er dem Kaiser füreine beträchtliche Geldsumme die Stadt Anazarbus undandere cilicische Plätze überließ"). Dieser Vertrag wurdevielmehr unter Vermittlung des Königs Balduin III. vonJerusalem geschlossen "). Nach der Aussage des Vahrambrach Toros diesen Vertrag, sobald der Kaiser Manuel nachConstantinopel zurückgekehrt war; und Vahram weiß vondieser Wortbrüchigkcir die Veranlassung nicht mit Sicherheitanzugeben, er vermnthet nur, daß Mißtrauen gegen denKaiser oder fremde Einflüsterungen den armenischen Fürstendazu bewogen. Als das griechische Heer von Anazarbusabgezogen war, so begab sich Toros plötzlich in der Nachtnach Vahga, bemächtigte sich hierauf wieder der Stadt Ana-zarbus und eroberte auch Mamista und die umliegendenStädte. Der griechische Statthalter von Tarsus (AndronikusKomnenus) sammelte zwar die von dem Kaiser Manuel ihm

2?) Qliron. §35.

2g) Valiram 6Iiron1eIo i>. ZZ 37.

29) Gesch. dec Kreuzz. Buch LV. S. 62.