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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Entschlossenheit der Christen zu PtolemaiS. 729

sterben, als durch feige Flucht oder treulosen Berrath ewigeSchande auf uns zu laden, zumal da uns noch eine Fristvon sechs Monaten vergönnt ist, in welcher dem Papste undden Königen und Fürsten der abendländischen ChristenheitNachricht gegeben werden kann von der Gefahr, welche unsbedroht. Denn wir zweifeln nicht, daß der Papst undunsere übrigen Glaubensgenossen unsere Noth, sobald siedavon hören, zu Herzen nehmen und uns schleunige Hülfesenden werden. Deshalb bitten wir euch, einige gelehrteMänner mit Briefen an den Papst zu Rom, die Cardinäleund die Könige und die Fürsten der Reiche jenscit des Meerszu senden, mittlerweile für die Ausbesserung und Verstär-kung der Vormauern, Mauern und Thürme Sorge zu tra-gen, jeden Einwohner der Stadt zur Theilnahme an derVertheidigung derselben nach dem Verhältnisse seines Ver-mögens anzuhalten, und überhaupt alles, was euch nützlichund nvthwendig in dieser Zeit der Gefahr zu seyn dünkt,ohne Verzug anznordnen Als der Patriarch diese

Worte vernommen hatte, so erhob er sich von seinem Sitze,richtete seine Augen gen Himmel, faltete seine Hände über-feiner Brnst und dankte Gott in einem inbrünstigen Gebetedafür, daß er den Bürgern von Ptvlcmais einen so einmü-thigen und rrefflichen Entschluß eingeflößt hätte. Dannrichtete er seine Rede an die Bürger, lobte sie wegen ihresrühmliche» Eifers für die Sache des heiligen Landes, er-mahnte sie, in solchem Eifer zu beharren, und entließ sie,nachdem er ihnen den Segen ertheilt hatte

Der Patriarch und die übrigen Vorsteher säumten nicht,nach dem Anträge der Bürger von Ptolemais Botschafter anden Papst Nikolaus und die Könige und Fürsten des Abcnd-

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