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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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713
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Vertrag des K. AlfonsIII. v.Aragonicn wird. S. Kalavun. 713

Beweggründe, durch welche seinen Vorfahren es so oft ge-^A*'lmigen war, Wunder der Begeisterung hervorzubringen, ver-geblich sich bemühte, Theilnahme an der Nolh des heiligenLandes in der abendländischen Christenheit zu erwecken, sand-ten der König Alfons der Dritte von Aragonicn und dessenBruder, der König Jacob von Sicilien, Botschafter mit rei-chen Geschenken an den Sultan von Aegypten, überliefertenihm siebzig gefangene Muselmänner, welche seit langer Zeitin der Sklaverey gewesen waren, und ließen ihn bitten,ihren Unterthanen in seinen Staaten dieselben Voriheile zubewilligen, welche der Sultan Malek al Kamel den Untertha-nen des Kaisers Friedrich des Zweyten zugestanden hätte ^);und in derselben Zeit, in welcher der Papst mit Eifer dasKreuz zur Errettung des heiligen Landes predigen ließ, schlos-sen diese Heyden christlichen Könige am 25. April 1290mit dem Sultan Kalavun einen Handelsvertrag, in welchemsie sich verpflichteten, den Papst und jeden andern gekröntenoder nicht gekrönten christlichen Fürsten mit Einschluß derGenueser, Venerianer, Griechen, Tempelherren und Hospi-taliter von Feindseligkeiten gegen den Sultan und dessen Lan-der abzuhalten und sogar diejenigen Christen, welche einenKrieg gegen den Sultan unternehmen würden, zu Wasserund zu Lande anzugreifen, den Sultan von allen Plänen,welche zu dessen Nachtheil im Abeudlande verabredet werdenmöchten, frühzeitig zu unterrichten und den syrischen Chri-sten, falls der damals bestehende Waffenstillstand gebrochenoder aufgehoben werde» sollte, eben so wenig Veystand irgendeiner Art, weder an Waffen noch an Geld oder in anderer

82) Lebensbeschreibung des SultansKalavun in dem von Silvcsire deSacy IN Msxasiil enaxoto^edigucVII"*° Äiin«e rgoi l*. II. x, igz

-Sr mitgetbeilten SluSzuge; vgl. Rei-naud x. 564.

83 ) Am Dienstage iz. Rebi el achir68S. <1e S»c^ a. 0. O- i>. -47-