Bemühungen des P. Nikolaus IV. für das heil. Land. 711
der durch einige Kriegsschiffe"); «IS aber die päpstlichen^^Schiffe zu PtolemaiS angelangt, und die Pilger, welche sichauf diesen Schiffen befanden, gelandet waren, so zeigte essich, daß die übrig bleibende Mannschaft kaum für dreyzehnSchiffe ansreichte, und daß es den päpstlichen Schiffen anWaffen, vorzüglich Armbrüsten mangelte; und Nikolaus for-derte daher den Bischof von Tripolis, welcher die Ausrü-stung dieser Schiffe besorgt und dieselben nach Ptolemais ge-führt hatte, auf, über die ungeschickte oder gewissenloseVerwendung des ihm für die Vollziehung dieses Auftragesanvertrauten Geldes in Gegenwart des Patriarchen von Je-rusalem und apostolischen Legaten Nikolaus Rechenschaft abzulegen "). Die Pilger, welche mit diesen Schiffen nachSyrien gekommen waren, selbst der Ritter Rubcus de Sully,kehtten sehr bald in ihre Heimath zurück, weil sie sahen,daß der Sultan von Aegypten noch keine Anstalten zur Be-lagerung von Ptolemais machte. Der SchiffshauplmannScopol» begab sich nach einigen Monaten mit zwey Galeenwieder nach Italien und kam mit einer ansehnlichen Geld-Hülse, welche ihm der Papst Nikolaus zur fernem Unterhal-tung der päpstlichen Seemacht im gelobten Lande übergebenhatte, zurück nach Ptolemais; weil aber mittlerweile diepäpstlichen Schiffe nach Italien zurückgekehrt waren, so ließScopolo durch keine Billen sich bewegen, noch langer inSyrien zu bleiben; sonder» er überlieferte das ihm anver-traute päpstliche Geld in die Hände des Patriarchen von
77) Mari», s^nnt. I>. LZo.
78) Schreiben des Papäes an denBischof von Tripolis vom 2°. Okto-ber ioyc>, bey Ratnaldus aä a. -rgos. 8- Oie Zahl der päpstlichen Söld-linge («llpe»ai»rii), welche mit demBischof von Tripolis nach Ptolemais
kamen, wird von dem -rnonz-mu» ä«exviUio,-Vcx'Okn. I, v. zu lüoo, vonWilhelm von Nangis (6!irv,>. -ui»23g p. g8) zu von Herrmannkornerus kLoo-iUi Lorpu» Irielori-o»,l> inetiii -«vi I. z>. 848) zur2c» angegeben.