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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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710 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIH. Kap.XXI.

so wie einige Kriegsschiffe zu senden, um die Vertheidigungdes heiligen Landes so lange zu besorgen, bis die angekün-digte große Kreuzfahrt zu Stande käme; und vornehmlichsuchte er den Eifer des Königs Eduard von England für dieSache des Heilandes zu erhalten und zu stärke», indem erden Wünschen des Königs durch die Ueberweisung des Zehn-ten der kirchlichen Güter zur Bestreitung der Kosten derKreuzfahrt entgegen kam?*) und dem Könige die froheMeldung, welche Biscarellns de Gisulfo, ein genuesischerBürger, an den päpstlichen Hof gebracht hatte, mittheilte,daß der mvgvlische Chan Argun bereit wäre, das Heer derchristlichen Kreuzfahrer, sobald es nach Syrien käme, miteiner beträchtlichen Macht im Kampfe wider die Saraccnenzu unterstützen. Zugleich empfahl er diesen genuesischen Bürger,welcher im Begriff stand, mit Aufträgen und Briefen desChans Argun nach Frankreich und England sich zu begeben,und dessen Begleiter dem Könige Eduard zu freundlicherAufnahme

Alle diese Bemühungen des Papstes Nikolaus des Vier-ten blieben ohne Erfolg. Der König Jakob von Sicilienverstärkte zwar ungeachtet des feindseligen Verhältnisses, inwelchem er mit dem römischen Hofe stand, auf die Bittedes Seneschalls Johann von Grelly das päpstliche Geschwa-

7Z1 Eine gcoste Zahl von Verfügun-gen über den Zehnten der kirchlichenGüter in England, Wales, Schott-land und Irland zu Gunsten des Kö-nigs Eduard I, auS den Jahren i-8y,is^o und iayl, sind von Römer mil-getheilr worden a. a. O. x. 70Z folg.

) Schreiben Los Papstes an denKönig Eduard von England, Rieitvom 30. September ivgg, den Römer

a. a. Ü. p. 71z. Vgl. ^dcl-Römu-

eat, seooirrl mvinuire x. 362 Zgr,

wo eine sehr merkwürdige Nachrichtüber den im königlichen Archive zuParis aufbewahrien Brief deS EkanSArgun an Len König Philipp LenSchönen von Frankreich, welchen BiS-carellus de Gisulfo überreichte, undeine binzugefügte Note in französi-scher Sprache mitgetheilt wird.