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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Verlust von Marakia.

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hielt dennoch der Sultan Kalavun, welcher über keine Flottegebieten konnte, deren Eroberung für unmöglich; aber er be-diente sich eines andern Mittels, welches bey der damaligenMutblosigkeit und Kraftlosigkeit der syrische» Christen seineWirkung nicht verfehlte. Er schrieb an den Fürsten Vor-mund einen Brief folgenden Inhalts:ich habe erreicht,was ich mir vorgesetzt hatte, und es ist mir nur noch übrig,dich zu bezwingen; thue was du willst, du hast diesen Thurmgebaut, welcher ohne dich nicht zu Stande gekommen seynwürde, und du sollst also dafür büßen; ich verlange, daßdieser Thurm geschleift werde, und so meinem Verlangennicht genügt wird, so werde ich in dein Land kommen."Dieser Brief setzte den Fürsten Boemund in solche Furcht,daß er den Ritter Bartholomäus mit Versprechungen undDrohungen zur Schleifung der Burg von Marakia auffor-derte; Bartholomaus widersetzte sich dieser Aufforderung zwaranfangs hartnäckig, und als sein Sohn ihn aus Zaghaftig-keit verließ, so eilte er demselben nach und erdolchte ihn zuPtolemais mit eigener Hand; endlich aber sah er sich ge-nvlhigt, nachzugeben und seine Veste zu raumen. Der FürstBoemund selbst lieferte, wie ein arabischer Geschichtschrei-ber berichtet, zur Schleifung der Veste von Marakia dieerforderlichen Werkzeuge, und seine Leute leisteten den Mos-lims bey dieser Zerstörung Hülfe, so daß auf sie die Wortsdes Korans angewendet werden konnten:sie werden ihreHäuser mit ihren eigenen Händen zerstören."

Der unerwartete Angriff, durch welchen Kalavun denOrden der Johanniter überraschte, brachte eine große Be-

17) Der Lebcnsbcschreiber des Ka>tavun, aus welchem Liese Nachrichtüber die Ucbcrgabe und Schleifungder Veste von Marakia (Maraklea)entnommen ist, de» Neinaud x>. LS».

Nach Abulmahasen l bei, Neinaud x.8Si) hatte der Sohn deü Bartholo-maus die Absicht, die Veste von Ma-rakia an Len Sultan von Aegyptendurch Verrath -u überliefern.