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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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684
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684 Geschichte der Kreuzzüge. BuchVIII. Kap.XX.

im Jahre 1234 dem Papste Martin dem Vierten gab undmir so eigennützigen und übertriebenen Forderungen begleitete,daß der Papst kaum eine einzige derselben bewilligen konnte^).Der Papst Martin hatte außerdem den Verdruß, daß einenbeträchtlichen Theil des Zehnte» der geistlichen Güter, wel-cher zur Errettung des heiligen Landes verwandt werdensollte, einige habsüchtige Kanflente aus Lucca, Pisa undFlorenz an sich zu bringen wußten, welche wegen diesesFrevels zur Verantwortung nach Rom beschiedcn wurdenund da zu dieser Zeit alle Fürsten, welche Gregor dem Zehn-ten die Kreuzfahrt zngesagt hatten, durch triftige Gründe an-der Erfüllung ihrer Verheißungen gehindert wurden, so trugMartin kein Bedenken, den Zehnten der kirchlichen Güter,soviel davon in den päpstlichen Schatz geflossen war, für dieKosten des Kriegs gegen den König Pedro von Aragvnien,und andere Feinde der Kirche zu verwenden? ?).

2 ^ kdr. Der König Philipp der Kühne von Frankreich fand zwarin den inner« und äußern Verhältnissen seines Königreichseben so gut als der deutsche König Rudolph und der KönigKarl von Sicilien eine hinlängliche Entschuldigung für dieUnterlassung der verheißenen Kreuzfahrt; die französischeRitterschaft aber wurde zu der Zeit, als Karl von Sicilien,der Oheim ihres Herrn, den königlichen Titel von Jerusalemangenommen und in den Besitz von Ptolemais sich gesetzthatte, von einer lebhaften Begeisterung für das heiligeGrab ergriffe», welche jedoch keinen ernstliche» Entschluß zueiner Meerfahrt zur Folge hatte. Denn die französischenRitter benutzten nur ihr Gelübde, um dem Verbote der Kir-

75) S. ,wcy Schreiben vcS ParsieS ?ü> Nainaici. ->ä ». 1234 d. 52.MarNn iv. an den König Eduard,

Orvieto vom. Mai 1234, bey Nai-naidus -»1 a- 1284 §- 5Z-43.

77) lisinsitl. 1. 0.