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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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681
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Verhältnisse der syrischen Christen. 681

Gesetz des Propheten untersagt wäre, zu büßen. Der Sul-tan sandte hierauf zwey Emire nach Ptolemais, um derEidesleistung des Statthalters und der Meister der drey geist-lichen Ritterorden beyzuwohnen ; und die christlichen Be-hörden verpflichteten sich zur Erfüllung des geschlossenenVertrags durch einen Schwur bey Gott, der Wahrheit desMessias, der Wahrheit des heiligen Kreuzes, der Wahrheitder drey Personen der Gottheit, der Wahrheit der christli-chen Lehre und der vier Evangelien, so wieder zwölf Apostelund der dreyhundert und achtzehn Vater der Kirchenversamm-lung von Nicaa, der Stimme, welche am Jordan vomHimmel herabkam und das Wasser des Flusses zurücktrieb,der Frau Maria, Mutter des Lichts, und anderer Hciligthü-mer des christlichen Glaubens. Auch gelobten sie, falls sieden Vertrag verletzen würden, nicht nur sich zu betrachtenals solche, welche ihren Glauben verlaugnet hatten und vonGott und der Kirche abgefallen wären, sondern auch dreyßigPilgerfahrten nach Jerusalem baarfuß und mit entblößtenHäuptern zu unternehmen, und tausend gefangene Moslimsaus der Sklaverei) zu entlassen^).

Den syrischen Christen stand damals kein anderes Mit-tel, ihr geringes Besitzthum zu behaupten, zu Gebote, alsdie Unterhaltung eines friedlichen Verhältnisses mit den Sa-racenen. Auf den Beysiand der Mogolen durften sie nichtmehr rechnen, weil der Chan Abaga bald nach der Nieder-

67) Leinansi x 547.

6g) Oie Formeln der Schwüre derbeydcn Sultane so wie der christlichenBehörden sind von Ebn Feratb a. a.O. x. 3 ZSzzy mitgethcllt worden.Der Schwur der Christen ist ähnlichdem von Silvestre de Sney mitgs-theilten Schwure, welchen die genue-

sischen Abgeordnete» im Jahrs ö3y d.H. (Ehr. iLso) nach dem Abschlüsseeines Vertrags mit dem Sultan Ka-lamin leisteten; die Formel bey EbnFcrath ist jedoch länger, rroriocs er

vliotlrögue <lu Uoi, 's. XI. s>. sig. 46.