670 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch VIII. K a p. XX.
^i-ü^'und erschlugen den größten Theil derselben, indem sie selbstnicht mehr als elf Mann einbüßten ").
Die Hospitaliter bereuten, als durch den Ausgangder Schlacht bey Emessa ihre Hoffnungen vereitelt wordenwaren, den von ihnen begangenen unbesonnenen Bruch desWaffenstillstandes, und sie säumten daher nicht, Botschafterau den Sultan Kalavun zu senden und um die Erneuerungdes Waffenstillstandes zu bitten. Dasselbe thate» auch derFürst Bocmund, welcher ebenfalls wahrend des tatarischenKriegs den Waffenstillstand gebrochen Halle, und die Templer.Kalavun war anfangs nicht geneigt, ihre Bitten zu gewah-ren. Als ein Botschafter des Fürsten Boemund erschien, sorichtete der Sultan in türkischer Sprache, weil er der arabi-schen nicht vollkommen mächtig war, an den Dolmetscherdie Frage, was das Begehren des Botschafters wäre, undals der Dolmetscher diese Frage in die arabische Spracheübertragen harte, so erhielt der Sultan von dem fränkischenAbgeordneten die Antwort, daß der Fürst Voemnnd die Land-schaft von Arka, den einträglichsten Theil seines Gebietes,welche ihm von dem Sultan Vibars einige Aeit vor dessenTode war entrissen worden zurückfordere und um die
von Neinaud (p. 540) bestätigt, wozwar die Quelle nicht angegeben wird,wahrscheinlichjaber bleLebenSbeschret-bung des Sultans Kalavun, welchevielleicht den Kadi Mohieddin zumVerfasser bat (Nernaud osiseivaliousxreliiulusiics p XXXII), benuht wor-den ist : Lelui c^ui ccuuaud.uc Pau-le Sultsu drus Io clrätcau des Xur-des, Staut veuu devaste- 1 e teiri-
-eut 1' eiuir daus uue emdusoade,l'attagueieut xar surxiise et 1e rai-
rcut cir deioute; la plus graudoPartie de ses troupcs tut detruite;1e rcste se sauva avea sieauooux dopciue. Vgl. ^Dulkeda I. a. p. 54.
g4) ve aoelo sisii data victoria»de Liiristiauis tautum XI pericre.IVIaiiu. Sauut. l. a.
SS) Der Fürst Boemund batte dieUngunst deS Sultans BibarS dadurchsich zugezogen, dag er den jährlichenTribut von 22,000 Goldstücken und diejährliche Auslieferung von zwanziggefangenen Moslimö, wozu er sich