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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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648 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch VIII. K a p. XIX.

^277.°'von Frankreich kehrte seine Waffen gegen den König Alfonsvon Castilien, ohne das mit Drohungen begleitete Verbotdes Papstes za beachten, und gedachte nicht weiter des Ge-lübdes, durch welches er sich verbindlich gemacht hatte,persönlich nach dem Lande jenseit des Meers zu wallfahr-ten 2'). Ucberhaupt machte Johannes die Erfahrung, daßdie Fürsten, welche seinem Vorgänger Gregor ihre Theil-nahme an der Errettung des heiligen Landes zugesagt hat-ten, nicht geneigt waren, ihr gegebenes Wort zu lösen;und die Regierung ihrer Reiche und die Beschirmung ihrerUnterthanen für eine höhere Pflicht achteten als die Wie-derherstellung des Königreichs Jerusalem. Unter solchenUmstanden waren auch die von Gregor dem Zehnten ange-vrdneten Kreuzpredigten, wenn sie auch im Anfänge einigeWirkung hervorbrachten, eben so unnütz in England, Frank-reich und Deutschland als in den nordischen Neichen^).Der Papst Johannes scheint daher selbst die weitern Be-mühungen für die Bewirkung einer Kreuzfahrt aufgegebenzu haben, und wir finden keine andere Erwähnung einervon ihm erlassenen erneuten Ermahnung an die mit demKreuze bezeichnet«!: Könige, als daß er einige tatarischeBotschafter, welche im Namen des Chans der Mogolendem Könige von Frankreich, wenn er nach Syrien käme,einen nachdrücklichen Veystand zufichern sollten, veranlaßte,an den französischen sowohl als englischen Hof sich zu be-geben. Die Zusicherungen dieser Botschafter brachten aber

yi) Schreiben deö Papstes Johan- schof IonaS dis Kreuzprcdigten ubcr-neS XXI. an den Cardinal Simon nommcn; er richlcte aber nichts auS.von St. Cacilia vom z. März 1077 Miinter's Verträge zur Kirchenge-bev Rainaldus s. 1277. h. z. 4. schichte S. 3Ü7.

ya) In Norwegen batte der Erzbi-