n. Ckr.1272.
628 Geschichte der Kreuzzüge. Buchen. Kap.XIX.
christlichen Knaben, wenn sie zu kräftigem Alter gelangten,dem Waffendicnsi und der Bekämpfung der Saracenen sichwidmen würden. Gregor gebot daher den Machthabern vonGenua, ihren Untcrthanen den Verkehr mit einem so grau-samen Feinde zu untersagen, und verordnete, daß bep Strafedes kirchlichen Bannes kein Christ den Ungläubigen Waffen,Eisen, Schiffe oder Schiffsbauholz verkaufen und einen Dienstirgend einer Art auf den Kriegsfahrzeugen oder Raubschiffender Sar'acenen übernehmen, auch überhaupt irgend einenVeystand den Ungläubige» sollte leisten dürfen, indem er be-stimmte, daß diejenigen Christen, welche als Söldlinge derSaracenen gefangen würden, denen, in deren Gewalt sie ge-riethen, als Sklaven verfallen seyn sollten.
Schon zu dieser Zeit dachte Gregor sehr ernstlich an dieBerufung einer allgemeinen Kirchenversammlung, deren Be-rathuugen die Vereinigung der griechischen Kirche mit derrömischen^) und die Errettung des heiligen Landes zu Hanpt-gegensiandcn haben sollten. In den Ausschreiben, durchwelche er die Prälaten von diesem Vorhaben vorläufig unter-richtete °"), wurde zwar der erste Mai des Jahrs 1274 alsder Tag der ersten Berathung bezeichnet, dagegen aber dieBestimmung des Orts, wo die Kirchenversammlung Stattfinden sollte, noch Vorbehalten. Zugleich benachrichtigte erdie Prälaten, daß es seine Absicht wäre, in der Zwischenzeitdurch tüchtige Prediger das Wort des Kreuzes verkündigen
sz) Georglus Pachymeres (Eeliael
V. o. n. x. 2Zl)nennt den Papst EregoriuS wegenseines Eifers für die Vereinigung derKirchen ers
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24) Erlassen im Lateran am 3r. März1273. 1. 0. §. 2l —24 und
in der Ausfertigung für den Königvon England in Innrer pul)!.1. 0. x. 493. 494.