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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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625
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Der Papst Grcgo r X.

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bevor er an seine Krönung dachte, war den Angelegenheiten^^-des heiligen Landes zugewendet. Er sandte schon im MonatMarz des Jahrs 1272 den Bischof von Corinth mit einemSchreiben an den König Philipp von Frankreich"), inwelchem er diesen König auf das Dringendste ermahnte,nach dem rühmlichen Vorgänge seines Vaters Ludwig demköstlichen Erbtheile des Heilandes mit redlichem und from-men Eifer zu helfen, indem er sowohl in Folge der Erfah-rungen , welche er selbst wahrend seines Aufenthaltes zuPtolemais gemacht hatte, als auch in Uebercinstimmnng mitdem Urrheile der Hospitaliter, Templer und aller übrigensyrischen Ritter die Vcsorgniß äußerte, daß das heilige Landbald für immer und unwiederbringlich verloren seyn würde,wenn nicht schleunigst Rath geschafft werden könnte. DemBischöfe von Corinth crtheilte Gregor, indem er ihn an denfranzösischen Hof sandte, den Auftrag, von dem Könige Phi-lipp ein Anleihen von fünf und zwanzig Tausend Mark Sil-bers für die Werbung und Ausrüstung der Miliz, welche derzum Patriarchen von Jerusalem ernannte Erzbischof Thomasnach Syrien führen sollte "), zu bewirken und für diesesDarlehn, falls es gefordert würde, die Hauser, Ortschaftenund Landgüter der Templer dem Könige zu verpfänden;Gregor aber, indem er von dieser Maßregel den Brüderndes Tempels Nachricht ertheilte, übernahm die Verpflich-tung, jenes Darlehn aus den Mitteln der apostolischen Schatz-kammer zurückzuzahleu und dem Orden des Tempels in dieserBeziehung keine Last aufznbürden. Gleichzeitig ersuchte er

au den Prinzen Eduard von England(Viterbo 3r> März 127s) bev Natnal-dus ->. >272 tz. 2. z. luolom. r,ua.und Hugo Plagon a. a- O. Vgl.NmnalU. 1. a. h. 7.

vil. Band.

iS) Schreiben des PaplieS vomq. März 1272 bey NainalduS a. a- O.

§- 5.

> 7 ) S. oben Kap. >8- S. üis.

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