Ludivig.IX. be» Tunis.
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Sowohl in der Burg selbst als in den benachbarten Höhlenwurde ein großer Vorrath von Gerste, von andern nutzbarenGegenständen aber sehr weniges erbeutet").
Obgleich diese Eroberung für die fernem Unternehmungender Pilger nicht unerhebliche Voriheile gewahrte, da die Burgvon Earthago das umliegende Land beherrschte"), so ließ Lud»w!g dennoch diese Vortheile unbenutzt; er sandte nur aufs neueAbgeordnete nach Neapel, um den König Karl zur Beschleu-nigung seiner Ankunftaufzufordern, und beschrankte seineThatigkeit auf die Befestigung seines Lagers und auf diewachsame Vertheidigung desselben gegen die täglichen undoft an Einem Tage mehrmals wiederholten Angriffe derSaracenen, deren Zahl mit jedem Tage sich mehrte ").
Diese täglichen Angriffe der Saracenen, so wie das»brige Benehmen des Königs von Tunis hatten den KönigLudwig belehren sollen, daß seine Meinung von den christ-lihen Gesinnungen dieses saracenischen Fürsten eine Täu-schung war; nicht nur wurden alle genuesischen Kalifleute,welche zu Tunis sich befanden, unmittelbar nach der Lan-dmg der Pilger verhaftet"), sondern auch zwey Catalo-
(7) Ouit. sie 1. 6.
6i) De Meto a.-uuro äicitur vul-zarter guorl gut clominus ver Oar-
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tlainatur asi arwa. Netr. cte Oou-itelo 1. c.
6s1 I'elr. cls (Zoiiclcto I. a. 6uil,üe x. Zgo.
7e>) Der Bau der VerschanzungendcS Lagerü wurde geleitet durch Al-marich de la Stoche (Ueiruxc), Eros-
prior des Tempel-Z Ni Frankreich, wel-cher kurz zuvor vo» dem Hofe deSKönigs von Licilien nach Africa ge-kommen war. vuii. ctc dkaiiA. I. c.Vgl. Porr. (Io Louäcto I. c.
ralori. a. a. O. Die genuesifchenKanfleute wurden aber In einem Pa-läste des Königs bewacht und gegenBeleidigungen geschuht; denn derKönig hatte die Absicht, sie zu ret-ten, weil er überzeugt war, dag die-ser Krieg nicht von den Eenuesern,sondert, von Andern angesiiftet war-