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Ludwig IX. bey Tunis.
einer überlegenen Zahl von Saracenen angegriffen und in^-Ar.jenen Thurm eingeschlossen, so daß Ludwig genöthigt war,ihnen die Marschalle des Heers so wie den Meister derArmbrustschützen mit einer Schar von Schützen zu Hülfezu senden"); viele Ritter würden diesen Schützen sich an-geschlossen haben, hatten nicht ihre Pferde großcutheils nochauf den Schiffen sich befunden, und waren nicht diejenigenRosse, welche bereits waren ausgeschifft worden, in Folgeder heftigen Bewegung des Meers noch außer Stande ge-wesen, auf den Beinen sich zu erhalten. Die Armbrusischü-tzen vertrieben indeß die Saracenen und führten die Pilgeraus dem Thnrme, in welchem ste waren eiugeschlosseu wor,den, zurück in das königliche Lager.
Die ErdzuNgc, auf welcher Ludwig sein Lager errichtethatte, war nicht für den lungern Aufenthalt eines zahlrei-chen Heers") geeignet, weil es an süßem Wasser fehlte;die Knechte") entdeckten zwar an der Spitze dieser Erd-zunge trinkbares Wasser, es war aber von dem Lagerplatzeentlegen, und die Saracenen lauerten daselbst im Hinter-halte und erschlugen mehrere der Knechte, welche Wasserschöpften. Deshalb hielt Ludwig au dem erste» Sonntage's-2ut.nach seiner Landung eine Veralhnng, in welcher beschlossen
§3) lVIisit (Nex) äomiirnm Irirce-tor, llaäulxlirrm Ne '0r.ri? ot sturesalios. vorr. Ne Oonäcto z,. 665-Wilhelm von Nangis, welcher imübrigen seine Erzählung von diesemEreignisse aus dem Briefe dcl> Petervon Eondet entnommen bat (p. 338) -wisi wex ürarroiae aä eorrrm libera.tioircm IVtarescallos excrcitus etIVlagistrum valist-trioiiim cum grri-vusliam btrlistariis trairsmisisser.
53 ) Wir finden bey keinem andernabendländischen Schriftsteller eine An-
gabe der Zahl des Heers, mit wel-chem Ludwig bey Tunis landete, au-ßer bey Vlllant (Historie leiorentine!->. VII. cap. Z7 in lVIur-rtori Sorixr,rer. I,ai. lr. XIII. I>. 2Zg1, nach wel-chem sich 32 o,oco streitbare Männeraus verschiedenen Ländern, darunter15,000 zu Pferde, um den König Lud-wig versammelt batten; nach Makrisi(bey Neinaud x. 519) zählte das fran-zösische Heer sechs Lausend zu Pferdeund drcyßig Tausend zu Fuß.
54) Laroiones. Willi, äe diäiix, 1 .0.