Ludwig IX. zu Aiguesmortcs.
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Jahre 1269 eine Gesandtschaft des Königs Ludwig durchdie Sendung von Bevollmächtigten nach Frankreich; da dieGewalthaber von Genua aber gleichzeitig geheime Unterhand-lungen pflogen mit Abgeordnete» des Sultans Bibars, derTataren und des Kaisers Michael Paläologus von Constan-tinopel, welche geraume Zeit in ihrer Stadt verweilten, sokamen sie keinesweges durch gemäßigte und billige Forde-rungen den Wünschen des Königs Ludwig entgegenDoch ließen sie späterhin sich bewegen, den Anträgen desKönigs zu willfahren, und lieferten ihm eine beträchtlicheZahl von Schiffen, deren Mannschaft mehr als zehn Tau-send an der Zahl betrug, und so viele andere Seeleute, alserforderlich waren, um den Dienst auf den Galeen, welcheder König ausgerüstet hatte, zu versehen und weil dieGenueser, welche an dieser Kreuzfahrt Theil nahmen, sozahlreich waren, so wählten sie für die Dauer dieser Unter-nehmung zwey Edelmänner aus ihrer Mitte zu Consuln^').Diese genuesischen-Schiffe und Seeleute kamen aber umzwey Monate später, als Ludwig erwartet hatte, nachAiguesmortes.
Hnoä vcstrum oiiseqninm sseveat aa-ceptare. Näm. Marlen« ec I7rs.Ooranll llies. anccli. 1°. II. i>. 62 g,
Süz. Duchesne hat zwar (ir. v. x.4 ZS — 437) einen sogenannten con-lriclnZ navigii äonnui Negis an inVsneris kaoins »nno 1268 abdruckenlassen; diese Urkunde enthält aber nurVorschläge, welche Marcus Quirintals Bevollmächtigter des Dogen vonVenedig dem Könige wegen der lieber-lassung von fünfzehn Schiffen aufEin Jahr machte, und keineswegeseinen von bevden Seiten genehmig-ten Vertrag.
in iVlnratori 8arixt. rer. Ital. IN VI.I-. S46.
50 ) Nrant antem in ipso exeraiin(Negis I^raneiae) lanneuses numercr
er iigna <ie änolnrs coxertis 1,3 1 , 0 -vant et aiia in magna gnantitaroIigna navigadiiia er parata sä z,n-
erant Negis gaieao. N.nnai. ti i nn-en,. 3,1 a. 1270 bei) Muratori a, a. O-x. Z4g. hsantae (Negis), sagt Wil-helm von Nangis (x. Zgü), rcreomnes extirernnr lannenses.
8l- Lnuai. 6ennens. a. a. O.N. S43. ZZo.
I. Ehr.1270.