Verlust von Antiochien.
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hatte, daß jeder saracenische Soldat alles dasjenige, was er^-Ar.geraubt harte, an einen bestimmten Ort bringen sollte; undals diese Verkheiluug vollendet war, so wurde sowohl dieStadt als die Burg von Antiochien den Flammen preisge-gebcn^), und Bibars meldete selbst in einem hochfahreu-den und spottenden Schreiben dem Fürsten Boemuud dieEroberung und Zerstörung seiner Hauptstadt, indem er dieDrohung hinzufügte, daß es der Stadt und Grafschaft Tri-polis bald auf ganz gleiche Weise ergehen würde Nachder Eroberung und Zerstörung dieser wichtigen Stadt leistetenauch die übrigen Plätze des Fürstenthums Antiochien keinenWiderstand, die Templer räumten das feste Schloß Vagraö,welches sie bis dahin behauptet hatten, dergestalt, daß dieSaraceucn, als sie dasselbe in Besitz nahmen, Niemanden da-selbst autrafen als eine einzige alte Frau^"), und nur derRitter Wilhelm, Burgvogt zu Kossair, einer dem Patriar-chat von Antiochien durch eine Urkunde des Chalifcn Omarbewilligten Stadt, erlangte von dem Sultan die Bestätigung
Z2) Hcinmist Dxtrais p. §11, vgl,das Schreiben des Sultans Bibarsebendas, i>. Mg. 5 -o. Die Beute warso beträchtlich, daß man bei, der Thei-luna das gemünzte Geld nicht zählenoder wägen konnte, sondern es inErsähen abmasi; das Geld, welchesauü dem Verkaufe deü Elsens derSchlösser von den zerstörten Häusernund deü Bleues der Kirchendächer ge-wonnen wurde, betrug eine erheblicheSumme; selbst jeder muselmännischeSklave erhielt einen gefangenen Chri-sten zu seinem Slntheile, man ver-kaufte einen christlichen Knaben fürzwölf Goldstücke, ein christliches Mäd-chen für fünf Goldstücke, und vierFrauen für Ein Goldstück. Don
allen Seiten fanden sich Kauflcuteein, um erbeutete Gegenstände zu er-handeln. Heinauck ii. co.
3g) Diesen Brief bat zuerst NcinaudIn der arabischen Urschrift aus derabgekürzten Lebensbeschreibung desSultans VibarS und der Chronik deüIafei hcrauügcgeben und durch einefranzösische Ueberschung erläutert im
IMIIII»! asialigne U'. XI. ->. 75 — 85-
Oie daselbst mitgetheilte französischeUebcrschung steht auch in den Lx-crails x. 507—511, und eine deutscheUcberscxung ist enthalte» in der Bei-lage il. zu diesem Bande.
34 ) Ileinauü llxtc». Zir.