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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Krieg des Sultans BibarS wider den König von Armenien. 493

solcher Märtyrer ihnen Heil bringen würden: so beschied^E'Vibars die christlichen Abgeordneten für den folgenden Tagwieder zu sich. Am Abende zog er mit einem Theile seinerTruppen aus seinem Lager bey Safed, langte unvermnlhetam andern Morgen vor den Thoren von Ptolemais an underschlug die Christen, welche er auf den Aeckern in sorgloserSicherheit arbeitend autraf. Hierauf kehrte er eiligst insein Lager zurück, ließ die Abgeordneten von Ptolemais zusich rufen und sprach zu ihnen:Ihr seyd hierher gekom-men, um Märtyrer zu holen, ihr findet deren jetzt bey Pto-lcmais, wo ich euch mehr Märtyrer verschafft habe, alseuch lieb seyn wird."

Nachdem Vibars Besitz von Safed genommen hatte,so vertheilte er die daselbst gefundene Beute unter seine Sol-daten, ließ die Befestigungen der Stadt und der Burg wiederHerstellen, ordnete den Bau von zwcy Moscheen an, bevöl-kerte die Stadt mit Ansiedlern, welche er aus Damascuskommen ließ, und versah die Stadt sowohl als die Vestemit starken Besatzungen ^). Hierauf eroberte er auch Ram-lah, Tebnin und einige andere minder bedeutende den Chrissien gehörige Oerter ").

So wie die Christen es nicht gewagt hatten, den Städ-ten ihres Gebiets, welche der Sultan Vibars belagert underobert hatte, zu Hülfe zu kommen, eben so unthärig bliebensie, als der Sultan den Fürsten Malek al Mansur von Ha-mah mit einem Heere nach Armenien sandte, um den KönigHaithon zu strafen, welcher fortwährend die Mogolen zu

57 ) Dciusuä Lxtraits a. a. O.Als Malek addaber lBibars)," sagtAbulseda (lr-t,. S^r. x. 83),dieSiadt "den Franken entrissen baue,

so machte er sie zum Mittelpunkts derTruppe», welche das umliegende Landvon Palästina zu bewachen batten."L3) Iwiuauä Lxtrair- a. a. O.