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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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490 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. XV.

andern arabischen Nachrichten") aber soll Vibars die Chri-sten in diesen erneuten Unterhandlungen durch falsche Ver-sprechungen getäuscht und, als der geschlossene Vertrag vonihm beschworen werden sollte, den Emir Kermun Aga zurEidesleistung vorgeschoben haben, indem dieser Emir, alsSultan gekleidet und geschmückt, auf den Thron sich setzte,alle Hofleute des Sultans, unter welchen Vibars selbst inder Verkleidung als Schwertträger sich befand, den Thronumgaben und der Emir den Eid leistete, ohne daß die christ-lichen Abgeordneten den Betrug merkten. Nach der Erzäh-lung des arabischen Geschichtschreibers Makrisi"), welcherjenes Betrugs nicht erwähnt, bewilligte Vibars den Christenzu Safed freyen Abzug, unter der Bedingung, daß sie wederirgend eine Beschädigung der Stadt und Veste sich erlauben,noch Waffen oder Geld mit sich nehmen sollten. Als dieChristen abzogen, so stellte sich der Sultan zu Pferde andas Thor von Safed, um ihrem Auszuge zuzusehen; undals auf seinen Befehl eine Nachforschung angestellt wurde,so fand man bey den abstehenden Christen nicht nur ver-steckte Waffen und Kleinode, sondern man entdeckte sogarunter ihnen gefangene Moslims, welche sie unter dem Vor-wände, daß dieselben zum Christenthume übergetreten wären,mit sich hinwcgführen wollte». Dieses Benehmen der Chri-sten erklärte Bibars für eine freventliche Verletzung des Ver-trags, und er ließ sogleich die christlichen Ritter von ihrenPferden herabreißen und nebst ihren Begleitern auf einenbenachbarten Hügel führen, wo sie strenge bewacht wurden.Am folgenden Tage versammelte er seine Emire, belobte siewegen des Eifers, welchen sie in der Belagerung von Safed

gi) Des Ebn Abdorrahlm und des Sr) Bey Neinaud x. 4y6.

Fortsetzerü der Chronik deS Elmaktnbey Neinaud x. 497, 49z,