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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
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gen Kriegen ihren Schaarcn als Schutz und Hortvortragen ließen. Wohl aber ist es nicht unwahr-scheinlich, daß sie durch ihren langen Verkehr mitden Sarazenen manche Sitte, Gewohnheit, selbstvielleicht manche religiöse Gebrauche von den Mu-hamedanern angenommen haben mögen.

Doch des Islams erste Lehre ist die EinheitGottes des höchsten Wesens das durch keinebildliche Darstellung versinnlicht werden kann; des-halb nennen die Moslims alle Christen Götzendie-ner. Wenn man nun die Aussage von der Anbe-tung Bassomets auch bestätigt annehmen wollte, sofolgten die Tempelritter vielmehr der Lehre der Kab-bala, jener angeblichen Weisheit, welche durchgeheime Traditionen fortgepflanzt, im zweiten Jahr-hunderte des Ehristenthums durch den Rabbi Akibhaund dessen Schüler Simon Ben Jochai ausgebil-det ward.

Sie enthalt eine Reihe schwärmerischer Ideenüber den Ausfluß des Weltalls aus dem En so pH,d. i. dem Unendlichen, durch welche die jüdischenNeligionslchrcr die Schöpfung aller Dinge, sowiedie Entstehung des Bösen begreiflich machen woll-ten. Die Lehre der Kabbala stellt aber Gott untereinem Haupte dar, welches sich plötzlich selbst bil-dete, als die Erde noch wüst und öde war, unddieses langst ersehnte Haupt ist nach ihr der 8onex8aiicti88imuk> (Makroprosopus).

Die Anhänger der Kabbala waren aber keineChristen, ebenso wenig als die Johannisjünger oderSabäer, sondern ihren Philosophemcn nach eigent-liche jüdische Gnostiker. Man könnte daher behaup-ten, die Templer haben theilweise einem kabbalisti-schen Muhammcdismus gehuldigt und den cinzi-