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Böhmen, Möhren, Ostreich und Polen, des Gra-fen Berthold von Hennebcrg, an die Dominikaner-innen verkauften.
Doch auch andre Orden bekamen Güter derTempler; so z. B. das Tempelhaus zu Mücheln,unweit Wettin, erhielten die regulirten Chocherrn ^der h. Märtyrer von der Buße. Diese hatten das !h. Grab zu Jerusalem inne, und waren die ersten ^Geistlichen, welche mit den Templern in Verbin- ^düng traten, und die nämlichen Kleider trugen. !
Lrdensbesitz ungen.
Die reichen Besitzungen, welche den Geiz undNeid der römischen und französischen Curie zu sorascher Gewaltthat reizten, waren durch eine festeRegierungsform, die nur in einem Orden, wo un-bedingter Gehorsam gilt, möglich ist, zusammenge-halten, und so das Morgenland mit dem Abend-lande vereinigt. Jede Ordensprovinz war von ei-nem Provinzial- oder Heermeister regirt, unter demunmittelbar die Kompthure jeder einzelnen Ordens-Häuser standen.
Die vorzüglichsten Besitzungen waren:
I. Im Morgenlande:
Die Provinz Jerusalem, als Wiege desOrdens, Hauptsitz bis 1291, wo der von Bal-duin 1. den Rittern eingeraumte Tempel den Ordens-
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