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Schluß.
Dies ist die Geschichte und innere Verfassungeines Ordens, der mächtig durch seine Reichthümer,berühmt durch die Tapferkeit seiner Mitglieder, inseinem Entstehen gering, doch durch innere Kraftgroß und glücklich war, in der Folge die Achtungseiner Zeit besaß, später durch Üppigkeit und Stolzimmer mehr zerfiel und endlich durch Habsucht undVcrläumdung gestürzt und durch das vereinigte An-sehen zweier Fürsten Europa's vernichtet wurde.
Wirft man nun einen Blick auf das unglaub-lich rasche Wachsthum, die Riesenfortschritte, mit-telst welcher es den Tempelrittern gelang, sich zujener schwindelnden Höhe emporzuschwingen, aufwelcher der Orden zur Zeit des Großmeisters Odovon St. Amand stand, prüft man mit forschen-dem Auge die geheimnisvolle innere Organisation,und verfolgt man alsdann mit kalter Besinnungden Hergang des schrecklichen Prozesses, so drangtsich wol von selbst die Frage auf: war der Ordenschuldig', und hat er eine solche Strafe verdientoder nicht?
Viele Schriftsteller, und darunter meist die Äl-ter», als: du Puy (?uteanuz), Alexander Natalis,Daniel, überhaupt fast alle französischen Geschicht-schreiber, mit Ausnahme eines Silvestrc de Sacy,Raynouard, u. A. verdammen den Orden unbedingt,um ihren König Philipp rechtfertigen zu können.
Gürtler verdammt sie, ohne tiefere Einsicht indie Sache gehabt, noch die Quellen gehörig benutzt