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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
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141
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ferner Augsburg, Bamberg, Tissa, Altmühl-münster und Schwäbisch-Hall.

Z) Böhmen und Mahren. Der Hauptfitz derböhmisch-mährischen Hecrmeister war das SchloßSpielberg in Mähren, bis König Wenzel demOrden die Lorenzkirche zu Prag einräumte(1249), welche in der Folge von dem Heer-meistcr Peter Ostrowe von Berka durch eingeräumiges Kloster erweitert wurde.

Außer diesem besaßen die Templer noch fol-folgende Schlösser: Eichhorn, Blattna, Stcrn-berg, Lukow, Tepenetz, Altenburg, Wamberg,Zleb, Gradlitz, Pöfig, Frauenberg, Janowitz,Wodochod, den Flecken Ehwalkowitz und dieStadt Budin.

In Ungarn besaßen die Templer die SchlösserBujap, Tyrnau (merkwürdig wegen der Sage, daßsich daselbst noch bis in das vorige JahrhundertAbkömlinge der Templer erhalten haben sollen), Kes-mark, Blatnicza, und in Dalmatien die FestungenElissa und Ucana, wo ehemals der Schatz der un-garischen Könige verwahrt wurde.

Innere Verfassung des Ordens.

Dem gelehrten Bischof Munter gebützrt dasVerdienst, die literarische Welt zuerst durch seinStatutcnbuch der Templer, welches er aus einer alt-französischen Handschrift, in provenyalischem Dialekte,