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m'gstcns noch durch eine Handlung, die er sichselbst Vorbehalten hatte, seine Ehre zu rettenversuchte.
Mit dem Großmeister und einigen der erstenMitglieder des Ordens sollte nämlich der Proceßnoch einmal wiederholt, die Untersuchung aufsNeue eingcleitet, und so der Nachfolger Petri alsein gerechter und gnädiger Richter gezeigt werden.Clemens schickte zu diesem Behufs zwei Cardinälenach Paris, um, wo möglich, ein öffentliches Be-kenntniß dieser Ordensvorsteher zu veranlassen, unddann nach geschehenem Geständnisse, öffentlich imNamen des Papstes Gnade zu crtheilcn.
Es wurde zu dem Ende auf einem der geräu-migsten Platze vor dem Gotteshause lVotrs Dameein großes Gerüste aufgestellt. An den bestimmtenTage, cs war der 18. Marz 1314, den man vor-her in der ganzen Stadt ausgerufcn, wurden dieGefangenen herbeigeführt: der Großmeister I. vonMolay, Veit, ein Bruder des Dauphins von Au-vergne, der Visitator und Gcoßprior von FrankreichHugo von Pepraud und Gottfried von Gonavilla,vier Männer aus den ersten Häusern der Monar-chie. Mit dem gewöhnlichen päpstlichen Geprängebesteigt der Cardinal von Alba (Alboni) das Ge-rüste, und fängt eine weitläuftige Rede an, woriner die ganze Aussage des Großmeisters und der dreiübrigen Ritter mit dem Zusatze wiederholte, „daßder Papst zu diesem Urthcile durch die Schuldbe-kenntnisse der Ocdcnsvorstehcr selbst gleichsam ge-zwungen sei."
Er war so eben im vollen Flusse seiner Rede,als ihn der in Fesseln dastehende Großmeister un-terbrach, und laut vor der ganzen Versammlung