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kriegerischer Orden, der stets so große Tapferkeit be-wiesen, der so viele unter den Waffen ergraute !ernste Ritter zahlte, die unnatürliche Lust zum Or- !densgesetz erhoben habe.
Mehrere Zeugen nehmen die Weisung, „miteinem Bruder das Bette zu theilen" vonder unschuldigsten Seite, Andere sagen wieder aus,daß sie ihren Gürtel von einer Schwester oder ei-ner Donzella erhalten hatten, Einige gestehen ein,bei der Aufnahme sich mit dem Reeeptor vermischtzu haben, und ein Dritter bemerkt: „daß es denBrüdern, bei ihrem Reichthum und Ansehen, niean schönen Weibern gefehlt habe, welche die haust- ^gen Abwesenheiten aus den Hausern veranlaßt hatten. !
Ein Vierter, Johann Sonand, sagt: Wahrendder Gebete und Fürbitten, die in den Kapiteln ge- !wohnlich waren, standen wir mit tief gesenktem 'Haupte, niederhangendcn Händen, und vorgestreckten iRücken, einer hinter dem andern. In dieser Stel- ^lung mochten uns Einige durch die Thürritzen und ^
Schlüssellöcher belauscht haben; sogleich siel ihre !Vcrmuthung aus einen schmutzigen Kuß, und dieseward in dem Munde Anderer dreiste Behauptung,welche der Leichtgläubigen und Nachbeter Vielefand."
Unanständige Küßc bei der Auf-nahme. Die Novizen sollten den Reeeptor habenküßen müssen, nicht blos auf den Mund, sondernauch in ninbilioo, insmbro et in kne spinae äorsi!Fast über keinen Punkt sind die Aussagen so ver-schieden als über diesen. Die meisten Zeugen be-schränkten sich auf den Kuß des Mundes, der Brust !und des Kleides. Sollte dies vielleicht ein Zeichender Demuth und des Gehorsams sein nach dum-