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tete, nicht verweilt, nicht ihnen seine Bewahrung»erstattet *)."
Der Papst aber achtete wenig auf diese Gründe,und ordnete nun, durch das Geständniß der erstenOrdensmitglicder bewogen, in der Bulle kscienswisericoriliam vom 12. Aug. 1308 die Unter-suchung in Deutschland, Ungarn, Sicilicn, Arago-nicn, Eastilien, Majorca, Navarra, Portugal, Eng-land, Eypcrn, Böhmen, Dänemark, Norwegen undSchweden an. Nun bekam die ganze Inquisition,im Geiste der damaligen Zeit, das Ansehen desRechts und der Nothwendigkeit. In der Bullehieß cs: „Die Obern haben gestanden und sindabsolvirt. Die Verhöre sollen mit Eifer betriebenwerden; wer einen Templer verbirgt oder sonst un-terstüzt, kommt in Bann, ganze Lander aber insZnterdict".
Zur Untersuchung gegen den Orden in Frank-reich wurden nun folgende päpstliche Commifsarienverordnet: der Erzbischofs vor Narbonnc, die Bi-schöfe von Bayeux, Mende und Limoges, MattheuSvon Neapel, Erz-Dechant von Rouen, Notariusdes apostolischen Stuhles, Johann von Mantua,Erz-Dechant von Maguelone und Wilhelm Aga-rin, Propst von Aix.
Diese forderten durch eine öffentliche CitationJedcrmänniglich auf, die Unschuld des Ordens durchBeweise zu erhärten. Zuerst wurde Molay vor dieCommission geführt (26. Nov. 1309). Um dieVerteidigung des Ordens befragt, gab er zur Ant-wort: „Es befremdet mich sehr, daß die römischeKirche wider einen von dem apostolischen Stuhle
*) S. Anmcrk. L6.