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verboten, und ihm befohlen, sich lieber mit denBrüdern selbst abzugeben.
In welchem Contraste stehen diese Bekenntnisseder ersten Ordensbcamtcn mit den Aussagen ande-rer Brüder, die ihnen nach dem Range am näch-sten standen, und die standhaft das Gegentheil be-haupteten.
Der Kompthur Raymund de la Garde bestandauf der Bethcurung, daß „jeder Templer, den Sta-tuten gemäß, sein Ordenskleid verlieren, und schwergefesselt in einem finstern Gefängnisse sein Lebenendigen mußte, wenn er einer Sünde gegen dieNatur sich schuldig machte *)." In dem nämlichenVerhöre 1309 sagte der Ritter Berengar de Eollo:„die Brüder hätten jährlich drei Feste, an welchensie das h. Kreuz und Jesum verehrten, nämlich amTage der Kccuzersindung (3. Mai), am Tage derKreuzerhöhung (14. Sept.) und am Charfreitage".Der Ordenspriestcr Johann von Coma fügte hinzu,die Ritter, weit entfernt, das Kreuz zu verschmä-hen, hielten dasselbe sosehr in Ehren, daß sie denMantel, an dem sich das h. Zeichen befindet, ablc-gen, so oft sie ein natürliches Bedürfniß befrie-digen **).
Johann von Montroyal berief sich aus dasZeichen des Kreuzes als einen unverwerflichen Zeu-gen von des Ordens Unschuld. Er sagte in einemAufsatze, welchen er den päpstlichen Commissarienüberreichte: „Unter solchen Frevlern (wenn näm-lich der Orden schuldig gewesen wäre), hätte daswahre h. Kreuz, an welchem der Holland glri-
*) S. Anmerk. 24.
**) S. Anmerk. 25.