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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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cellcn ergeben, verwerfen den Papst und dasAnsehen der Kirche, verachten die Sakra-mente, besonders Beichte und Buße. Wassie ja nach den Geboten der Kirche verrichten,üben sie blos dem Scheine nach, um jene Jrr-thümer zu verhehlen.

5) Die Obern des Ordens sind nicht zufrieden,daß sie Tag und Nacht mit Weibern ihreLüste stillen; sie mißbrauchen Einer den An-dern gegen die Gesetze der Natur; sie schmä-hen Gott mit Wort und That. Wer sichdiesen Ketzereien widersctzt, dem wird von demGroßmeister ewiges Gefangniß zu Theil.

6) Die Tempclhauscr sind Wohnsitze des Lastersund der Üppigkeit, Bordelle, in denen alle Ar-ten Ausschweifungen ohne Scheu gegen Gott,Zeit und Ort getrieben werden.

7) Der Orden strebt, das h. Land in die Händeder Sarazenen zu bringen; überhaupt begün-stigt er diese mehr als die Christen.

8) Die Einsetzung des Großmeisters geschiehtheimlich, in Gegenwart nur einiger jüngererBrüder. Man vermuthet er müsse den christ-lichen Glauben verlaugnen, oder irgend etwasanderes Unehrbarcs erlauben oder thun.

9) Viele Statuten des Ordens sind verführerisch,gottlos und unchristlich; daher ist allen Auf-genommencn untersagt, Etwas davon zu ent-decken.

10) Schwelgerei, Betrug, Hinterlist, Lüge, Meineid,Todtschlag oder andere Dinge zur Ehre undzum Nutzen des Ordens unternommen, werdennicht als Sünden betrachtet.

Es leuchtet ein, wie viel Wahres an den Aus-

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