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geweihten Dienern Gottes gegen ihres Gleichen,der sogenannten Seelenhirten gegen ihre Pflegekin-der — und aus keinem andern Grunde als ausHabsucht. Wie viel Unschuldige mordete zu jenenZeiten die klug berechnende, immer consequente Hie-rarchie !
Mit Schauer, Staunen und Schrecken vernahmnun das Volk die Anklagepunkte der Templer. Deraus dem Orden gestoßene feige Ritter Squin Fle-xion dictirte folgende Beschuldigungen:
1) Zeder Templer muß bei seiner Aufnahme inden Orden schwören, in demselben zu bleiben,ihn sein Lebelang zu vertheidigen, zu ehren,dessen Bestes nach Kräften zu befördern, mages die Mitglieder oder Güter des Ordens be-treffen, — sei es der Billigkeit gemäß odernicht.
2) Die Obern des Ordens sind heimliche Ver-bündete der Sarazenen, halten mehr von demUnglauben Muhameds als dem Glauben derChristen; dies zeigen die Aufnahmen in denOrden, wo der Noviz Christum vcrläugnen,das Bild des Erlösers anspcien und mit Fü-ßen treten, und dessen Glauben lästern mußte.
Z) Die Obern des Ordens sind Mörder, Heilig-thumsschänder, Ketzer und Ungläubige; sie er-morden diejenigen heimlich, welche sich in denOrden haben aufnehmen lassen, dessen Verderbenaber erkennend, wieder austreten, um sich in ei-nen andern Orden zu begeben/und begraben siedes Nachts. Wenn Frauenzimmer von ihnengeschwängert sind, treiben sie ihnen die Fruchtab, oder tödten im Stillen die Neugebornen.
4) Die Templer sind den Jrrthümern der Frati-