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im Abendlande auszubreiten. Im I. 1269 hatteConrad, Graf von Brehna, den Templern das Pa-tronatrccht in Wettin verliehen, welches BischofConrad von Magdeburg 12'73 bestätigte. In Böh-men vertraute man ihnen mehrere Schlösser zurVertheidigung gegen die feindlichen Einfälle desMarkgrafen Otto an. König Wenzel machte sogarden Tempelritter Bccthold von Gepzcnstein zu sei-nem Vertrauten und ersten Rathc.
In Brandenburg erhielt der Orden das Patro-,natrecht an der Marienkirche zu Königsberg, inder Neumark die Komthurcicn Quartfchen, Zielen-zig und Lagow. Iiclcnzig war der Hauptsitz desOrdens in der Mark. Lagow wurde 1285 errichtet.
Um diese Zeit nennt die Geschichte als Groß-priore: in Alemannicn und Slavicn Wildgraf Frie-drich, in England Wilhelm von Torville, in Ir-land Robert von Glastingbur, in Flandern PicrronDou Sacq, in Sicilien Wilhelm von Canell.
Wilhelm von Bcaujeu, der letzte Großmeisterin Palästina, starb den Heldentod für feinen Glau-ben in Ausübung der ihm anvertrauten Pflichten.
Theobald Guy bin.
1291 - 1296 .
Von zehn Templern, welche der Niederlage inAkkon entronnen, wurde Theobald Guydin oderGaudin, von den Geschichtschreibern auch MonachusGaudini genannt, zu Limasol (Limisso) auf Cypernzum Führer des Ordens gewählt. Doch scheint erdie eigentliche Großmeisterwürde nie bekleidet zuhaben. Denn schon konnte er bei so geringer An-