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Weder Muth noch Geistesgegenwart verlierendstürzt sich Beaujeu an der Spitze seiner Tapfer»in die dichtesten Hausen des Feindes, bis ein ver-gifteter Pfeil ihn zur Erde nieder streckt. Mitihm sank die letzte Hoffnung der Stadt. Zwarfochten die deutschen Ritter und Johann von Vil-licrs, Großmeister der Hospitaliter, mit bewundrungs-würdigcr Ausdauer, bis der Sultan die Stadt anallen Enden anzündcn ließ.
Nun flüchtet sich Alles ins Tempelhaus. Inder Verzweiflung greifen auch die Weiber zu denWaffen, und werfen sich in den sogenannten Thurmdes Großmeisters, wo die letzte Mannschaft kämpft.
Doch der Thurm, von zu viel Menschen be-schwert, stürzt zusammen, und begrabt Sarazenenund Templer unter seinen Trümmern. So kamganz Akkon nach vierzigtägiger Belagerung in dieHände der Ungläubigen.
Mehrere Templer, die vor der völligen Ein-nahme dieser Stadt geflohen waren, gingen nachSidon. Von hier wurden sie aber auch bald ver-trieben, und sahen sich zuletzt genvthigt, nach Cypernzu flüchten.
Die Eroberung Akkons machte jenen Unterneh-mungen, die wir Kreuzzüge nennen, und die gegenzehn Millionen Menschen dahinrafften, ein blutigesEnde. Das Königreich Jerusalem, das sich unterden christlich-abendländischen Herrschern kümmerlich190 Jahre, erhalten hatte, stürzte durch die Unei-nigkeit seiner eignen Unterthanen, sowie durch dieZwietracht der Pilger und Kreuzfahrer zusammen.
Kein Christ war mehr in Palästina. Selbstdas Pilgerschloß wurde geschleift. Die geistlichenOrden fingen nun an, sich theils auf Cypern, theils