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Bichers, der früher Großprior von Frankreich war,und 1247 Marschall des Ordens wurde. Im er-sten Jahre seiner Regierung 1251 forderte eineGesandtschaft der Asiassinen von dem Könige Lud-wig, welcher nach seiner Freilassung in dem Tem-pelhause zu Akkon, vielleicht als Unterpfand für dasvon dem Orden geliehene Geld, wohnte, er solle sievon dem Tribut, den sie jährlich den Großmeisternder beiden Orden bezahlen müssten, befreien, oderseine eigene Sicherheit mit einer Summe Byzan-tiner erkaufen. Diese Aumuthungen wurden stand-haft abgewiesen.
Im Abcndlande breiteten die Templer ihre Machtimmer mehr aus, und hausten, durch Fürsten undEdelleute begünstigt, Schatze auf Schatze.
Jm J. 1252 trat ein mährischer Ritter, Wra-tislaw von Pcrnstein, der aus seinem Waterlandehatte flüchten müssen, in Frankreich in den Tempel-orden, und vermachte ihm seine feste Burg Eich-horn. Sein älterer Bruder aber, Bunan vonfernstem, sprach die Besitzungen als Familiengüteran, und drohte mit Gewalt. Die Templer sam-meln ihre Streiter aus den Ordensburgen Spiel-berg, Lukow, Tepenetz, Janowitz und Neuschloß undziehen unter dem böhmisch - mährischen GroßpriorBerthold von Czimburg zur Belagerung von Eich-horn heran. Es kömmt zu einer blutigen Schlacht,der Großpcior büßt seine Tapferkeit mit dem Le-ben, der Sieg aber bleibt unentschieden. Nunschlichtet König Ottokar den Streit zu Gunsten derTempler, die Burg wurde stärker befestigt, undWratislaw als Kompthur zurückberufen. Noch gehtdie Sage, daß in Eichhorn große Schätze verborgenliegen. In demselben Jahre wurde auch das präch-