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tige Klöster der Templer bei St. Laurenz in derAltstadt Prag beendigt.
Um dieselbe Zeit wollte Heinrich Hl. von Eng-land die Privilegien und Freiheiten, welche seineVorfahren dem Orden ertheilt hatten, vernichten.Da erhob sich aber der Großprior Adelard undtrat vor den König mit den Worten: „Es seifern, o König! daß Du solch' eine pflichtvergesseneThat begehest; so lange Du Gerechtigkeit übst, wirstDu herrschen, verletzest Du aber diese, so wirst Duaufhören, König zu sein!"
Solche Worte, in solchem Tone gesprochen,mußte einer der mächtigsten Beherrscher des Abend-landes geduldig anhören. Im folgenden Jahre batder König die beiden Orden inständig, wegen einerSchuld für ihn Bürgschaft zu leisten. Die stolzenTempler aber verweigerten das Gesuch. Daher nunder Haß und die Nachstellungen, womit Heinrichsie verfolgte, daher die offene Beschuldigung, alshatten die Ritter vom Tempel Kaiser Friedrich H.,wahrend seiner Anwesenheit in Palästina dem Sul-tan von Babylon in die Hände spielen wollen.!
Doch des Papstes Wohlwollen schützte sie ge-gen jede heimliche und offene Anklage. Alexan-der IV. bestätigte in vier Bullen (vom 5. 7. 8.Dec. 1255 und 8. Febr. 1256) nicht nur die frü-hem Privilegien, sondern ertheilte ihnen viele neue.Mit den Worten: „Es sei Pflicht des StuhlesSt. Petri, die Templer kräftig zu schützen, weil sietapfer gegen die Ungläubigen kämpften, und für diegesammte Christenheit schwere Mühen übernähmen,"gab er ihnen das Asylrecht, befahl den Bischöfen,„des Ordens Bestes getreulich wahrzunehmen," ihmbeim Almoscnsammeln keinen Eintrag zu thun,