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zufolge eines im I. 1244 gethanen Gelübdes un-ternommen hatte, kräftige Hülfe entgegen zu lächeln.
Papst Jnnocens IV. unterstützte auf der Kir-chenversammlung zu Lyon 1245 die fromme Absichtsehr. Ludwig brach, aller Warnung der Politikungeachtet, im I. 1248 mit seinen Brüdern undeinem stattlichen Heere auf, und überließ die Re-gierung seiner Staaten dem bekannten Abt Süger.Nachdem er in Cypern den Streit der Templerund Hoftitaliter geschlichtet hatte, befolgte er denalten Operationsplan, von Ägypten aus die Er-oberung anzufangen. Damiette wurde bald ge-nommen. Der Sultan, über die Fortschritte derChristen bestürzt, bot Alles aus, Friede oder Waffen-stillstand zu erlangen. Allein vom stolzen Gefühledes Sieges verblendet wurden die Bedingungen ver-worfen, um mit den Waffen in der Hand bessere,wo nicht ganz Palästina zu ertrotzen.
Am 20. Nov. 1249 verließ der König Da-mictte, und drang in Ägypten ein. Auf LudwigsBefehl bildeten die Templer unter dem Ordensmar-schall Reginald von Bichers die Vorhut. In meh-reren kleinen Treffen wurden die Sarazenen geschla-gen. Wie Spreu im Wirbelwinde, manchmal abernach ihrer alten Taktik nur in verstellter Flucht,flohen sie vor den Christcnschaaren hin. Des Kö-nigs Bruder Robert von Ärtois gibt sich in toll-kühner Verfolgungswuth augenscheinliche Blößen,und bringt sein, wie der Templer Leben, in Gefahr.Der Großmeister Wilhelm von Sonnac, der schonein Auge eingebüßt, warnt ihn, sein Feuer zu mäs-sigcn, bis der Gewalthaufe des Heers herankomme.Robert, hierüber erzürnt, beschuldigt die Templersogleich des Einverständnisses mit den Ungläubigen,