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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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sen beiden Orden war daher, wie immer, vorzüg-lich jetzt der Funke der verderblichsten Zwietracht,welche das Waffenglück der Christen zertrümmerte. >Den höchsten Grad erreichte sie um das I. 1242.

Es kam sogar soweit, daß die Templer ihre christ-lichen Brüder vom Hospitale zu Akkon förmlich bc- llagerten, ihnen die Zufuhr von Lebensmitteln ab- ^schnitten, und nicht duldeten, daß sie die Tobten,welche während des Streites starben, begrabendursten.

Um sich an Kaiser Friedrich, der ihnen die inseinen Ländern gelegenen Güter vorenthielt, zu rä-chen, griffen die Templer ebenfalls die Marianer ,oder deutschen Ritter an, weil der Kaiser sic ^begünstigte.

Nie zeigte sich überhaupt der Templer Stolz !und habsüchtige Politik deutlicher, als jetzt. Daher !die Worte des Kaisers sich erklären lassen, wenn er ^von ihnen schreibt: „Ausgewachsen in den Wollü- jsten der morgenländischen Großen, sind die, Temp-ler ganz trunken von Hochmuth; ich weiß aus siche-rer Quelle, daß mehrere Sultane nebst den Ihrigenin den Orden sehr bereitwillig und mit großem Ge-pränge ausgenommen worden sind, daß selbst die jTempler deren abergläubigen Gottesdienst mit An-rufung Muhameds und mit ihrem weltlichen Pompe !geduldet haben"*). j

Doch die Schmach, welche die stolzen TemplerAndern zugefügt hatten, sollte endlich bestraft wer-den. Die Karaismincn, ein wilder und roher Men-schenschlag, drangen 20,000 M. stark in Palästinaein, und nahmen Jerusalem weg. Die Christen,

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