gros ist wahrscheinlich mit diesem eine und dienämliche Person*).
Bis jetzt hatte der Waffenstillstand in Palästinaununterbrochen fortgedauert. Als aber 1237 derSultan von Aleppo starb, brach der Krieg aufsNeue aus. Die Templer belagerten unter demKompthur von Antiochien Wilhelm von Montserratdas Schloß Guascum. Die Türken legten den tollküh-nen Tempelherrn Schlingen aller Art, und stürzten, alssie vorwärts drangen, über sie her. Mehr als 100Ritter, unter ihnen der Bannerträger des OrdensReginald von Argenton blieben aus dem Platze.
Mitlerweile sandte der Papst einen vertrautenTempelritter, Thomas, nach England, Geld zu ei-nem Kreuzzuge einzusammeln, oder durch Geld sichdes Gelübdes, nach Palästina zu ziehen, zu entbin-den. Doch dieser forderte mit solch' einer Uner-sättlichkeit, daß man bald cinsehen lernte, das Geldwerde für Rom gesammelt. Ein anderer Ritter,Namens Gottfried, mußte den Juden, diesem imMittelalter gleich wilden Thicren gejagten Volke,große Summen abzwingen.
Auf jede mögliche Art, unter geistlichem undweltlichem Schutze, häufte der Orden seine Reich-thümer auf. Wer nicht zahlte, wurde ins Gefäng-nis geworfen.
Um das I. 1240 besaßen die Johanniter ge-gen 3500 Kapellen, ohne die Häuser, welche keineKapellen hatten, die Templer hingegen 9000 Be-sitzungen, sowohl Landgüter, als Schlösser, Städte,Dörfer, Weiler und einzelne Tempeihäuser.
Eifersucht, Neid und finsterer Haß zwischen die-
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