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gesetzt zu haben, wo er sich bald so sehr erweiterte,daß er eine eigene Ballei oder Präceptorat undHeermeisterthum in der Mark und in den slavischenLandern ausmachte. Ihr vorzüglichster Beschützerin diesem neuen Eigen war Laurentius, Bischof vonLebus, der ihnen in der Gegend von Küstrin meh-rere Besitzungen verschaffte. Der Herzog von Pom-mern schenkte dem Orden 1234 das Land Bahnen.
Um das I. 1232 scheinen die Tempelherrn auchnach Böhmen gekommen zu sein; denn Viele ausdem Adel erbauten auf ihren Burgen Klöster, umOrdensbrüder darin aufzunehmen. Etwa 20 Jahrespater (1243) finden wir die Templer in Mähren.
Sich in Europa, und besonders in den östlichenLändern immer mehr anzusiedeln, und so auch indiesen Theilen Reichthum und Macht immer mehrauszudehnen, war ein Hauptaugenmerk des Ordens.Bei keinem der vorhergehenden Großmeister trittdiese Politik so scharf ans Licht, als unter Thomasvon Montaigu. Er starb 1234. Wenige Groß- !meister haben so lange und so klug regiert — und ^waren so tief in den Geist des Ordens eingeweiht.
Hermann von Perigord.
12Z7 —1244.
Nun trat eine Vacanzregierung ein, währendwelcher die Kompthure die Angelegenheiten des Or-dens lenkten. Im I. 1237 aber wählten dieseden Großprior von Sicilien und Ealabrien, Her-mann von Perigord (Pierregort) zu ihrem Meister.Der von Ferreira angeführte Armand von Peira-