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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
Seite
66
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Thurmcs ward nach langer Anstrengung durch denTod vieler Christen theuer erkauft. Auch Wilhelmvon Chartres blieb. War dieser neue Opcrations-plan von ihm entworfen, so kann man ihm Scharf-sinn und strategische Klugheit nicht absprechcn.Strenge Rechtlichkeit und tapferer unerschrockenerMuth waren Hauptzüge seines Charakters.

Thomas von Montaigu.

1218 — 1234 .

Die Belagerung der hartnäckigen und mit wah-rem Löwcnmuthe vertheidigtcn Stadt Damietledauerte fort. Ausfälle von Seiten der Belagertenund Angriffe von Seiten der Christen wechseltenmit zweifelhaftem Glücke ab. An der Spitze derTempler zeigte sich nun der tapfere Thomas ausdem Gefchlechte der Montaigu. Der Name diesesMannes hat wahrscheinlich zu der häufigen Ver-wechslung der Großmeister, und deren ungewissenReihenfolge Anlaß gegeben. Schon ein Montaigu,Namens Peter, glänzte als Haupt des Ordens,während gleichzeitig sein Bruder Guarius den Rit-tern vom Hospital Vorstand. In wiefern ThomasMontaigu mit diesen verwandt war, ist nicht aus-gemittelt; soviel aber ist gewiß, daß er im I. 1222Großmeister des Tempelordens war (Matl,. kar-8»<l !>. -um. p. 313). Nun wäre zwar in den Jah-ren 1218 —1222 für den obenerwähnten Groß-prior Wilhelm von Montredon (äs monts rotunäo)Raum in der Reihe der Meister; allein ich stimmein dieser Sache den Forschungen Ferdinand Wil-ckc's bei, welcher darthut, daß Thomas von Mont-