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von 1118—1187 zu Jerusalem, von 1187 —1191 zu Antiochien, von 1191 —1217 zu Akkon,und von nun an auf dem Pilgerschlosse.
In Spanien und Portugal kämpften die Tem-pelherrn tapfer gegen die Mauren, und manche Fe-stung mußte sich ihnen ergeben. Auf der großenLatcransynode, welche Jnnocens III. 1215 hielt,wurde die Lage des h. Landes eifrig besprochen.Da alle frühem Kceuzzüge über Griechenland oderzu Schiffe nach der syrischen Küste mißlungenwaren, so entwarf man einen geschickteren Opcra-tionsplan, nämlich Ägypten zu erobern, und vonhier aus die sarazenische Macht gleichsam auszu-rotten. Vor allem mußte Damiette, das alte Pc-lusium, und der eigentliche Schlüssel jenes herrli-chen Landes erobert werden. Es sammelte sich eineFlotte von englischen, friesischen, besonders aber vondeutschen und holländischen Schiffen, unter dem Be-fehl der beiden Ritterorden. Diese setzten ihre Trup-pen in einem Winkel, welchen die Meeresküste unddas Nilufer bilden, an's Land. In den schönengroßen Hafen konnte die Flotte wegen eines starkenThurmcs bei der Mündung des Nils nicht einlau-fen. Es galt daher vor Allem die Eroberung desNilthurms. Mitlcrweile war das Landheer unterBefehl des Königs Johann von Jerusalem aus demGeschlechte der Grasen von Brienne, und Hcrzog'sLeopold von Ostreich, welcher schon 1217 mit demUngarnkönige Andreas II. zum Kreuzzuge nach Pa-lästina gezogen war, vor Damiette angekommen.
So nahm 1218 jene Belagerung ihren Anfang,welche in mehr als einer Hinsicht mit der von Ant-werpen (durch den Herzog von Parma 1585) ver-glichen zu werden verdient. Die Eroberung des