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aigu unmittelbar auf Wilhelm von Chartres gefolgtsei, welches mir um so mehr annehmbar scheint, alssammtliche abweichende Schriftsteller jenen Pseudo-Großmeister vor Wilhelm von Chartres setzen.
Der neue Großmeister zwang durch seine Be-harrlichkeit den Enkel Saladins, Sultan Koradinzum Abzüge;, doch dieser bereut« die That nur zubald, und zerstörte Jerusalem fast gänzlich; nur dieBurg Davids, das h. Grab und der selbst Muha-meds Anhängern heilige Tempel blieben verschont.Auf einmal erschien Koradin wieder vor der bela-gerten Stadt Damiette, sodaß die Belagerer nunselbst in ihren Berschanzungen belagert wurden.Das unvorbereitete Kreuzheer schwebt in Gefahr miteinen Schlage vernichtet zu werden. Furcht undVerwirrung im Bunde mit dem Hunger treibt Al-les zur Verzweiflung; schon will man sich ergeben,da erscheinen die Templer als Retter! Ihr Muthallein blieb unerschüttert. Der Großmeister, nebstdem Marschall (Askan der Burgunder) fallen mitihren Leuten in das feindliche Lager, die Deutschenunterstützen sie, die Sarazenen fliehen. Wie über-haupt die Templer in den Kreuzzügen durch einebewunderungswürdige Tapferkeit sich auszeichneten,so haben sie auch in diesem Kampfe unverwelklicheLorbeeren sich gesammelt, so daß Jakob von Vitry,ein Zeitgenosse, sagt: „Die Tempelherren sind dieErsten bei'm Angriff, beim Rückzug die Letzten.
Der Sultan ließ durch einen Abgeordneten Fric-densvorschläge machen. Er erbot sich: das wahreKreuz und alle Gefangenen zurückzugeben, Jerusa-lem wieder herzustellen und das ganze jerusalemi-tische Reich bis auf zwei Orte, Kragh und MonsRegalis, wieder abzutretcn; dagegen aber sollten die